Wandern

Dreiborner Hochfläche – stiller Abschied

Dreiborner Hochfläche große Weite

Dreiborner Hochfläche am 23.03.2019

Knapp 3 Wochen nach Laurins Tod musste ich einfach das tun, was Rinchen auch getan hätte. Wandern. Auch wenn es schwer fällt, verdammt schwer.

Es gibt kaum noch eine Strecke in der Eifel, die wir nicht schon mal passiert sind. Bei den weit über 3000 gemeinsamen Wanderkilometern nur in der Eifel gibt es immer Berührungspunkte mit Erinnerungen.

Deshalb wählte ich für diese erste Tour ohne Laurin die Dreiborner Hochfläche.

Stiller Abschied

Wir sind über diese Hochfläche bereits im Juni 2018 gegangen. Dies in Verbindung mit dem wundervollen Schöpfungspfad.

Natur pur und erschreckende Ruhe 😉 … Wahnsinn!

Ich hatte mir bei der Zusammenstellung der Tour einen Teilbereich ausgewählt, bei dem ich in guter Erinnerung habe, dass Laurin da absolut Spaß hatte. Aber mir war auch wichtig, ein Stück Weg zu gehen, den wir nicht gemeinsam gelaufen sind. Sonst hätte ich diesen stillen Abschied sicherlich nicht gut ausgehalten.

Ja – es tat höllisch weh

und es sind einige Tränen geflossen. Er fehlte. Vor allem wurde mir bewusst, wie gesprächig  mein kleiner Hans-Dampf-in-allen-Gassen doch gewesen war. Hatten er stets nie Zeit für Pausen, so waren die Pausen extrem einsam und still.

In der Natur kann ich einfach besser verarbeiten

Es wird noch eine Weile dauern, bis ich nicht immer einen Kloß im Hals stecken habe, weil es 1000 Erinnerungen gibt.

Bitte verzeiht, wenn es keine großartige Beschreibung dieser 1. Wanderung und das Rinchen gibt.

Es war meine ganz private Abschiedstour.