Wandern

Höller Horn und mehr – auf der Sophienhöhe unterwegs

Höller Horn
Die letzten Meter zum Höller Horn.

Höller Horn und mehr – auf der Sophienhöhe unterwegs

Als bekennender Eifelfan ist es sicherlich erstaunlich, dass ich die Rekultivierungsgebiete in unserer Heimat so liebe.

Gestern stand wieder die Sophienhöhe und unseren Lieblingsplatz – das Höller Horn – auf dem Programm. Auf den gut 13 Quadratkilometern Fläche gibt es unendliche viele Dinge zu entdecken. Keine Tour gleicht der anderen, von daher wird es – selbst nach der 4. Wanderung dort – nicht langweilig.

 

Höller Horn
„Wüstensand“ am Höller Horn

Das Höller Horn steht aber immer auf dem Programm. Diese Fleckchen hat ein besonderes Flair. Der Sand erinnert irgendwie an Strand. Auch wenn das Höller Horn mit 291 Metern jetzt nicht DER Gipfel ist, der Aufstieg zum Türmchen, wenn wir über den Sand über die Kuppe gehen, lässt einen kurzfristig denken, man sei über den Wolken. Dazu haben wir bisher immer dort eine steife Brise gehabt. Ein Hauch von Freiheit – irgendwie!

Über feste Wanderwege und kleinen Pfaden zum Steinkompass

Herbstnebel im Wald.

Nun, auf der Sophienhöhe finden wir in der Regel keine Survivalpfade. Dennoch gibt es genügend Möglichkeiten, hier und dort über Naturwege zu laufen. Unser nächstes Ziel war der Steinkompass, den wir noch nicht kannten.

Auf unserem Weg passierten wir einige geschützte und gesicherte Waldameisenbauten. Es freut mich sehr, dass man sich hier (auch entgegen der Schlagzeilen Hambacher Forst, etc.) für den Artenschutz einsetzt. Viele Gebiete sind schlicht gesperrt, um den Tieren einen Rückzugsbereich zu gewähren. Das ist toll.

Der Steinkompass

Nach etwa 6 Kilometern erreichten wir den Steinkompass. Sehr zu Suris Freude befand sich dort eine wunderschöne Snackhütte. Klar, dass wir dort unser Frühstück einnahmen. 11 Uhr ist eine gute Zeit, den Magen zu füllen 😉 !

Der Steinkompass befindet sich östlich des Gipfelkreuzes in unmittelbarer Nähe zur Wetterstation. Dort sind alle Mineralien des Tagebaus so gelegt das die Himmelsrichtungen erkennbar werden. (Quelle: https://www.sophienhoehe-entdecken.com)

keltischer Lebensbaumkreis

Von dort aus gingen wir nun sacht aber stetig bergab in Richtung Ausgangspunkt. Dabei passierten wir noch den keltischen Lebensbaumkreis. Dieser Ort macht einen so sehr darauf aufmerksam, wie alles in der Natur miteinander im Zusammenhang steht.

Nach weiteren 3 Kilometer gelangten wir wieder auf bereits bekannte Wege durch den Wald bis zum Abstieg (der tatsächlich dann etwas steiler ist) zum Parkplatz.

Fazit: Die Sophienhöhe macht einfach Spaß. Vor allem, wenn man sie für sich alleine hat. 🙂 Das war gestern definitiv der Fall. Wir genossen die knapp 12 Kilometer in vollen Zügen beziehungsweise auf menschenleeren Wegen! Wunderbar.

Hier die obligatorischen Streckendaten: