Wandern

Wasser & Felsen – glückliches Quartett! Die Ahrschleife (klein & knackig)

Kniffelig ist es schon, wenn man viele Bedingungen an eine Tour stellt 😉

Wasser & Felsen sollten es schon sein

Was tun, wenn samstags doch Wandertag ist und wenn man sich nach einer echt dämlichen Woche so sehr darauf freut, endlich raus zu kommen.

Und dann DAS: Richtige Hitze am Wochenende – kein gutes Wanderwetter.

Wir haben infolgedessen ein Pflichtenheft erstellt 😉

  1. Es muss so gut erreichbar sein, dass wir spätestens 6 Uhr / 6.30 Uhr losmarschieren können.
  2. Es muss Wasser da sein und zwar so, dass wir es nicht nur sehen sondern auch hinein können.
  3. Berge oder Felsen wären schon nett. (Sonst können wir auch hier um den Block gehen.)
  4. Nicht zu lang und nicht zu kurz – klein & knackig. Mittags sollten wir wieder zu Hause sein.

Die Ahrschleife im gleichnamigen Naturschutzgebiet bei Altenahr

Das passte perfekt! Es wurde jede einzelne Bedingung erfüllt.

Gegen 6.30 h fanden wir uns auf dem Parkplatz in Altenburg (Nähe Altenahr) ein und wanderten sofort stramm bergauf in den Wald. Schon schön, wenn die Sonne oben die Berge anstrahlt. Wir selber hatten angenehme 17 Grad (kurzfristig 😉 ).

Einmal durchpusten und es ging wieder stramm, serpentinenmäßig bergab. Klaro, dass die Hunde immer närrischer wurden, je mehr wir uns der Ahr näherten. 🙂 Nicht ganz angenehm für meine Muskeln – aber es ging.

1,5 Kilometer liefen wir an der Außenkante der Ahrschleife entlang und die Hunde hatten mehr als nur einmal die Gelegenheit, ins kühle Nasse zu hüpfen. Das fanden sie großartig.

Nach dieser Passage war eigentlich „klettern“ angedacht. Ich wollte über den Grad oberhalb des Langfigtals zur Engelley. (Das ist eine recht alpine Passage, ähnlich unserer Route im Ourtal im vergangenen Herbst). Im Einstieg angelangt musste ich lesen, dass die Passage gesperrt ist. Schade, aber vielleicht auch nicht so schlecht, denn es wäre sehr anstrengend geworden und bei den Temperaturen vielleicht doch nicht so eine gute Idee? Ich weiß es nicht.

Wohl oder übel mussten wir nun durch den Tunnel in Altenahr. Der ist ein Graus im Sommer, wenn die Motorräder dort durchknallen. Aber um noch nicht einmal 8 Uhr herrschte dort gähnende Leere. 🙂 Hinter dem Tunnel schlugen wir uns dann zum und durch das Langfigtal. Dies ist die „Innenseite“ der Ahrschleife. Ein wunderschönes und sehr ruhiges Tal. Die Ahr plätschert so vor sich hin – mit und ohne Spanieltypen und Suri-Mans. 🙂

Da meine eigentliche Routenplanung ja völlig umgeschmissen wurde aufgrund der Sperrung, mussten wir dann irgendwann im Langfigtal wieder kehrt machen, denn sonst wären wir auf die Strecke gelangt, die wir bereits an der „Außenseite“ gelaufen sind. Kein Problem, denn das Tal ist es wirklich wert, dass man es 2x geht.

Aus dem Tal heraus, überquerten wir abermals die Ahr, um denn wieder an der Außenkante langzuwandern. Hier machten wir eine kleine Pause am Wasser und genossen die Sonnenstrahlen, die nun auch schon deutlich wärmer als 20 Grad waren.

Wir liefen die letzten knapp 1,5 Kilometer wohl gelaunt  durch den Wald. Jetzt noch einmal etwas steiler bergauf, aber das Ziel schon fest im Blick.

Fazit: In dieser Gegend sind wir bereits öfter getourt. Teilstücke der Ahrschleife haben wir bisher immer so „am Rande“ mitgenommen. Für mich ist es dort immer wieder schön, egal, ob einige Wege bekannt waren oder nicht. Die Gegend ist göttlich! Und etwas Besseres, als bei Sommerwetter am Wasser zu laufen bei herrlicher Kulisse, gibt es ja eigentlich gar nicht.

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Und hier die Streckendaten: