Dinge des Jahres

Vis-à-vis der Natur :-)

Es war eine wahnsinnig schöne Zeit, unsere Zeltwoche im Burgwald 🙂

Die Natur vis-à-vis

Wenn man nachts die Tiere hört, die Waschbären sich streiten, der Wind am Zelt rüttelt und das Rascheln der Blätter in den Bäumen so nahe ist. Morgens wird man geweckt von den Rufen der Milane, Bussarde und Krähen.

Einfach nur herrlich.

Der Burgwald in „Gewitter-Stimmung“.

Seit 3 Jahren suchen wir uns bewusst diese Auszeit. Kein Handyempfang – ergo – keine Telefonate, keine SMS. Auch sehr schön, allerdings braucht es immer eine gewisse Zeit, bis ich mich komplett daran gewöhnt habe. Internet … nun ja. Mein Neffe gewährt mir einen WLAN-Zugang, der jedoch so unterirdisch in den nordhessischen Karparten ist, dass auch ein Anschluss an die Außenwelt nur rudimentär möglich ist.

Aber all dies erdet mich. Immer wieder auf’s Neue. Schlafen auf einem Feldbett, der Kampf gegen Mücken (die mich aber nicht zerstochen haben 🙂 ) und immer wieder ein wenig Bange: Wann kommt das nächste Gewitter? Kommt es, oder kommt es nicht?

Paradies für freiheitsliebende Hunde und Menschen

Für die Hunde ein Paradies auf Erden. Raus aus dem Zelt und sofort in die Weiten der Felder und Wälder eintauchen. Auch wenn deshalb trotzdem das Hören trotzdem Pflicht bleibt. (Was Laurin nicht immer so akzeptierte 😉 ).

Für mich immer wieder ein Erlebnis: Die Vögel – egal ob Singvogel oder Greifvogel und die Rehe. Sie sind so nah. Stundenlang habe ich sie beobachtet. Und nicht zu vergessen die Blümchen…

Ebenso die Sonnenauf- und Untergänge. Ich erlebe es, wenn ich da draußen bin noch wesentlich intensiver.

3 wunderbare Wanderungen haben wir ebenfalls unternommen. Jedoch dieses Mal nicht im Burgwald, sondern im angrenzenden Naturpark bzw. Nationalpark Kellerwald. Wir gingen zum Wüstegarten, den höchsten Berg im Kellerwald, eine lange Wanderung führte uns über einen Teil des Urwaldsteigs und Ederhöhenweg am Edersee und eine Tour war kulturell geprägt. Hier besuchten wir die Ruine Schönstein und wandelten auf dem urwüchsigen Geopfad zu den Feldermaushöhlen.

Für mich ist es ein Eintauchen in eine völlig andere Welt. Man braucht nicht viel, wenn man sich auf sich selber besinnen möchte 🙂 . Und ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, solche Urlaube für mich und meine Jungs zu organisieren.

Weniger ist wirklich mehr.