Wandern

Immer wieder schön – Rureifel und die Buntsandsteinfelsen

Von Leversbach über den Kuhkopf und dem Eugenienstein zur Rur und zurück.

Wir lieben diese Gegend in der Rureifel. Sie bietet eine wunderschöne, einzigartige Landschaft, tolle Ausblicke und ein wenig felsige Herausforderungen.

Dass diese Tour diesmal ein Zeckenfiasko werden sollte, dafür kann die Tour ja nichts 😉

Letztes Wochenende war ich ja mit dem Caps alleine unterwegs. Aber nun wollte ich so gerne wieder etwas mit allen 3 Jungs gemeinsam machen. Deshalb habe ich eine kleine Tour zusammengestellt, damit Laurin, der ja derzeit ziemlich gebeutelt ist, auch mit konnte. Viele Pausen waren eingeplant und auch die Möglichkeit, die Strecke abzukürzen, falls Laurin schwächeln sollte.

Laurin war begeistert. Wie die anderen beiden auch. Mit vielen Pausen zwischendrin hat er super gut mitgehalten und war fröhlich mit Caps immer ein wenig im Zug unterwegs. Das war sooo schön und hat mich so glücklich gemacht.

Die Buntsandsteinfelsen sind immer wieder Pflichtprogramm bei uns. Auch wenn ich einige Wege dort bereits gut kenne, gibt es dennoch immer wieder Pfade, die wir noch nicht bewandert sind.

Also marschierten wir etwa um 6.40 h bei und bei angenehmen Temperaturen von 11 Grad vom Parkplatz in Leversbach sofort in den Wald. Die ganze Strecke führte uns überwiegend auf kleinen Pfaden oder ab und an auf gut zu gehenden breiteren Wegen. Für Hunde- und Menschenfüße war alles wunderbar zu gehen.

Das erste Ziel erreichten wir bereits nach 2 Kilometern. Der Kuhkopf. Eine tolle Snackhütte (für Suri) und ein toller Ausblick in die Eifel.

Auch wenn wir üblicherweise nicht schon nach 2 Kilometern eine Pause einlegen, war es mir wichtig, dass sich Laurin immer mal zwischendurch ein wenig ausruhen konnte. Also genoss ich den Ausblick und die Jungs ihren ersten Snack und etwas zu trinken.

Der Kuhkopf liegt in einer Höhe von 350 Meter. Von hier hat man einen tollen Fernblick über die Hochfläche der Rureifel und den Hürtgenwald bis hin zum Hohen Venn.

Nach der kurzen Pause nahmen wir den nächsten Punkt in Angriff. Den Eugenienstein, ein Felsvorsprung weit oberhalb der Rur. Dieses Ziel nehmen wir immer mit, wenn wir in den Buntsandsteinfelsen unterwegs sind. Reizvoll ist der Weg dorthin. Über schroffe, etwas steilere Pfade kraxelt man dort hinauf. Es ist wunderschön. Sowohl in der Heideblüte als auch um diese Jahreszeit, in der Ginsterblüte.

Eugenienstein

 

Anstrengender als der Aufstieg ist der Abstieg. Über die vielen Felsen und kleinen fiesen Geröllsteinen geht es teilweise ziemlich steil runter. Aber irgendwie macht das auch Spaß.

Nach 5,5 Kilometern erreichten wir das Rurtal. Klar, dass die Jungs auch baden durften. Das fanden sie prima, denn mittlerweile waren die Temperaturen nicht mehr so frisch wie am frühen morgen.

Nach der Abkühlung ging es stetig und sanft bergauf. Wir befanden uns nun auf dem Rückweg. Wie schon auf der ganzen Strecke. Wir wandelten auf uns unbekannten Wegen und stießen ab und an auch auf „alte bekannte“. So auch oberhalb des Obermaubach-Stausees. Eine immer wieder schöne Gegend. Hier geht man zwischen den dicken Buntsandsteinfelsen bergauf. Der Weg kreuzt dann ein großes Geröllfeld (man kommt sich vor, wie in den Alpen), um dann noch einmal mit einer tollen Aussicht auf den Stausee belohnt zu werden.

Von hier oben aus war es dann nur noch einen Kilometer durch den Wald, bis wir den Parkplatz wieder erreichten.

Wir haben auch noch ein paar Naturbilder und die obligatorischen Streckendaten.

Fazit:  Immer und immer wieder bombastisch schön. Ich denke, dort kann ich noch 100x unterwegs sein. Langweilig wird es dort nicht. Und zu entdecken gibt es mehr als genug. Neue Wege, neue Herausforderungen…. Immer wieder ein Erlebnis.

 

 

 

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