Wandern

Endlich wieder Eifel :-)

Heute grinsen wir alle im Kreis ­čÖé

Nach 3 Monaten absoluter Eifel-Pause haben wir es heute gewagt. Suri geht es, 10 Tage nach der Goldimplantation, so gut, dass ich eine kleine Tour im Nationalpark in der Rureifel zusammengestellt habe. Die Wegf├╝hrung habe ich so geplant, dass wir spontan entscheiden konnten, ob wir 5, 7 oder 10 Kilometer gehen w├╝rden.

Vom Wanderparkplatz Th├Ânnish├Ąuschen (N├Ąhe Wolfgarten) marschierten wir durch den nord├Âstlich von Gem├╝nd liegenden Bereich des Kermeters in Richtung Gem├╝nd. So wie wir es lieben – kleine Pfade und alleine –┬á in aller Stille. Stille hatten wir um 8 Uhr morgens auf jeden Fall. Nein – nicht ganz – denn die V├Âgel waren extrem fr├Âhlich. ­čÖé

Hach, war das sch├Ân.

Sch├Ân sachte aber stetig bergab ging es, wobei die Spaniels wirklich vorbildlich waren. Okay – sie waren voller Tatendrang aber gut zu kontrollieren. Nach Gem├╝nd zur Urft lagen 3 Kilometer vor uns, wobei wir, immer den Suri-Bub im Blick, sehr gerne nach 2 Kilometern eine kurze Pause am Rastplatz Kaisereiche einlegten. (Suri verlangte aber nur einen kleinen Snack und wollte dann auch sofort weiter.)

Unten in Gem├╝nd angekommen liefen wir nicht durch den Ort, sondern nur ein kleines St├╝ck an der Urft entlang, um uns dann wieder aufw├Ąrts zu begeben. Wir passierten ein wundersch├Ân gelegenes Seniorenheim.

Ein kleines Kneippbad diente zur Abk├╝hlung.

Und – klaro – ein paar alte Herrschaften wollten unbedingt, dass ich Suri dort lasse. Den fanden sie klasse. ­čÖé┬á Das einzige, worauf wir uns aber einlie├čen war, dass die Herrschaften die Hunde mal „p├╝ngeln“ durften. Dagelassen habe ich nat├╝rlich keinen meiner Buben.

Wir marschierten weiter, ein kleines St├╝ckchen am Rande von Gem├╝nd entlang┬á und passierten dort die gro├če Kriegsgr├Ąbergedenkst├Ątte. Und schon gelangten wir wieder in den Wald des Nationalparks.

Es wurde w├Ąrmer. Suri merkte man an, dass die Kondition noch nicht vollends wieder da ist und auch ich versp├╝rte Durst und vor allem Hunger. Denn das Fr├╝hst├╝ck im Freien ist an Wandertagen f├╝r mich Pflicht. ­čÖé Wir fanden eine kleine versteckte Bank und ruhten uns hier eine Viertelstunde aus und nahmen unsere wohlverdienten Snacks ein.

Dann ging es nach der Pause weiter bergauf durch den Wald. Hier musste ich entscheiden – w├Ąhlen wir die volle Tour (10 Kilometer) oder doch lieber etwas k├╝rzer. Ich entschied mich f├╝r k├╝rzer. Auch wenn Suri wirklich pr├Ąchtig zu Fu├č war – man muss nichts ├╝bertreiben. Au├čerdem war es warm und die Kondition des Buben ist einfach noch nicht 100%ig wieder hergestellt. Wir liefen allerdings parallel zum Wanderweg ├╝ber einen „wilden“ Pfad und hatten hier die Gelegenheit, einige Rehe zu beobachten und sahen auf einer Freifl├Ąche noch einen Milan. Irgendwie war ich mit der Kamera leider nicht schnell genug.┬á ­čÖü

Kurz vor Ende unserer Tour, ca. 1 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt, entdeckte Suri – hocherfreut – noch eine richtige Snackh├╝tte. (Nicht blo├č B├Ąnke.) Suri-typisch zielstrebig musste die Kohlwegh├╝tte auch gekapert werden. Das konnte ich ihm nicht verwehren.

Also machten wir noch mal eine Pause. Hier merkte ich, dass der Bub nun doch m├╝de wurde. Wie gut, dass wir nur noch einen Kilometer vor uns hatten.

Nach 7,5 Kilometern erreichten wir unser Auto. Gl├╝cklich und zufrieden. Wenn es auch keine Tour mit „Sensationen“ oder „Ahs oder Ohs“ war.

Es war einfach herrlich, ├╝ber kleine Pfade mal wieder auf und ab zu laufen und die Eifel zu genie├čen.

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