Wandern

Endlich wieder Eifel :-)

Heute grinsen wir alle im Kreis 🙂

Nach 3 Monaten absoluter Eifel-Pause haben wir es heute gewagt. Suri geht es, 10 Tage nach der Goldimplantation, so gut, dass ich eine kleine Tour im Nationalpark in der Rureifel zusammengestellt habe. Die WegfĂŒhrung habe ich so geplant, dass wir spontan entscheiden konnten, ob wir 5, 7 oder 10 Kilometer gehen wĂŒrden.

Vom Wanderparkplatz ThönnishĂ€uschen (NĂ€he Wolfgarten) marschierten wir durch den nordöstlich von GemĂŒnd liegenden Bereich des Kermeters in Richtung GemĂŒnd. So wie wir es lieben – kleine Pfade und alleine –  in aller Stille. Stille hatten wir um 8 Uhr morgens auf jeden Fall. Nein – nicht ganz – denn die Vögel waren extrem fröhlich. 🙂

Hach, war das schön.

Schön sachte aber stetig bergab ging es, wobei die Spaniels wirklich vorbildlich waren. Okay – sie waren voller Tatendrang aber gut zu kontrollieren. Nach GemĂŒnd zur Urft lagen 3 Kilometer vor uns, wobei wir, immer den Suri-Bub im Blick, sehr gerne nach 2 Kilometern eine kurze Pause am Rastplatz Kaisereiche einlegten. (Suri verlangte aber nur einen kleinen Snack und wollte dann auch sofort weiter.)

Unten in GemĂŒnd angekommen liefen wir nicht durch den Ort, sondern nur ein kleines StĂŒck an der Urft entlang, um uns dann wieder aufwĂ€rts zu begeben. Wir passierten ein wunderschön gelegenes Seniorenheim.

Ein kleines Kneippbad diente zur AbkĂŒhlung.

Und – klaro – ein paar alte Herrschaften wollten unbedingt, dass ich Suri dort lasse. Den fanden sie klasse. 🙂  Das einzige, worauf wir uns aber einließen war, dass die Herrschaften die Hunde mal „pĂŒngeln“ durften. Dagelassen habe ich natĂŒrlich keinen meiner Buben.

Wir marschierten weiter, ein kleines StĂŒckchen am Rande von GemĂŒnd entlang  und passierten dort die große KriegsgrĂ€bergedenkstĂ€tte. Und schon gelangten wir wieder in den Wald des Nationalparks.

Es wurde wĂ€rmer. Suri merkte man an, dass die Kondition noch nicht vollends wieder da ist und auch ich verspĂŒrte Durst und vor allem Hunger. Denn das FrĂŒhstĂŒck im Freien ist an Wandertagen fĂŒr mich Pflicht. 🙂 Wir fanden eine kleine versteckte Bank und ruhten uns hier eine Viertelstunde aus und nahmen unsere wohlverdienten Snacks ein.

Dann ging es nach der Pause weiter bergauf durch den Wald. Hier musste ich entscheiden – wĂ€hlen wir die volle Tour (10 Kilometer) oder doch lieber etwas kĂŒrzer. Ich entschied mich fĂŒr kĂŒrzer. Auch wenn Suri wirklich prĂ€chtig zu Fuß war – man muss nichts ĂŒbertreiben. Außerdem war es warm und die Kondition des Buben ist einfach noch nicht 100%ig wieder hergestellt. Wir liefen allerdings parallel zum Wanderweg ĂŒber einen „wilden“ Pfad und hatten hier die Gelegenheit, einige Rehe zu beobachten und sahen auf einer FreiflĂ€che noch einen Milan. Irgendwie war ich mit der Kamera leider nicht schnell genug.  🙁

Kurz vor Ende unserer Tour, ca. 1 Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt, entdeckte Suri – hocherfreut – noch eine richtige SnackhĂŒtte. (Nicht bloß BĂ€nke.) Suri-typisch zielstrebig musste die KohlweghĂŒtte auch gekapert werden. Das konnte ich ihm nicht verwehren.

Also machten wir noch mal eine Pause. Hier merkte ich, dass der Bub nun doch mĂŒde wurde. Wie gut, dass wir nur noch einen Kilometer vor uns hatten.

Nach 7,5 Kilometern erreichten wir unser Auto. GlĂŒcklich und zufrieden. Wenn es auch keine Tour mit „Sensationen“ oder „Ahs oder Ohs“ war.

Es war einfach herrlich, ĂŒber kleine Pfade mal wieder auf und ab zu laufen und die Eifel zu genießen.

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