Wandern

Mini-Wanderung Kasterer See & Kasterer Höhe

Fühlt sich das guuuuut an! 🙂

Nicht nur ich, sondern die Jungs waren aus ziemlich aus dem Häuschen, als ich den Rucksack heraus kramte. Der diente in den letzten 3 Monaten lediglich als Staubfänger. Aber heute durfte er mal wieder das tun, wo für er geschaffen wurde. 🙂

Hach! 🙂

In den vergangenen Wochen sind wir ja ausschließlich hier in der Heimat kleine Runden gegangen. Heute wollte ich natürlich nicht alles auf eine Karte setzen, denn zunächst müssen wir austesten, was mit Suri geht. Deshalb blieben wir auf den uns bekannten Wegen um den Kasterer See und der Kasterer Höhe. Nur – wir haben die Sache ein wenig ausgeweitet.

Wer glaubt, hier könne man „nur“ kurz gehen, der täuscht sich. Wenn man möchte, bekommt man ohne Probleme auch 20-30 Kilometer hin und zwar vom Kasterer See über die Kasterer Höhe mit Übergang zur Königshovener Höhe, etc.  Also touren kann man hier schon sehr schön.

Wir beließen es aber heute dann bei einer Tour von 10 Kilometern mit 2 Pausen, damit mir Suri sich ausruhen konnte. Und vor allem mit der Option, jederzeit relativ leicht wieder ans Auto zu gelangen.

Auf wohlvertrauten Wegen – jedoch zu viel früherer Stunde als in in vergangenen Wochen – gingen wir erst einmal zum See. Der See in der aufgehenden Sonne. So schön. Allerdings waren die Vögel – bis auf ein paar einsame Enten – wohl noch allem am Schlafen.

Wir marschierten weiter in Richtung Kasterer Höhe. Witzig – aber total nett, der Einstieg zum Pfad auf die Höhe „Wilder Kaiser Pfad“ 😉 Nun ja – mit der Eifel oder den Mittelgebirgen nicht zu vergleichen, aber es mutet schon ein wenig nach Wandern an.

Über den Wildreichtum unserer Heimat berichtete ich schon oft. So wurden wir natürlich auch heute nicht enttäuscht. Zu so früher Stunde gab es wieder einige Sichtungen.

Oben auf der Kasterer Höhe liefen wir eine Weile durch den Wald. Jetzt merkte ich Suri an, dass er ein wenig müde wurde. Auch die Spaniels lechzten nach Wasser. Also beschlossen wir, eine Weile Rast zu machen. An einem Hochsitz, der schön ruhig gelegen war.

Mit großer Überraschung nahm ich zur Kenntnis, dass Suri sich viel schneller erholte. Normalerweise hat er sich bisher immer sofort hingelegt – heute hingegen saß er mehr, als das er lag. Trotzdem wies ich die Jungs an, mal wirklich Pause zu machen. Also hinlegen und basta. Pause. Punkt.

Jetzt hatten wir auch den Wendepunkt unserer Tour erreicht. Von nun an ging es Richtung Auto.

Beim letzten Spaziergang auf der Kasterer Höhe hatte ich von Weitem gesehen, dass es dort irgendwo, wo wir nun über die Felder tourten, eine „Snackhütte“ gibt. Dies war jetzt unser Ziel. Wenn wir schon wandern, dann muss es zumindest auch eine Snackhütte für Suri geben. Nach 2 Kilometern über die Felder erreichten wir dann die „Snackhütte“ – sehr zu Suris Entzücken. 🙂

Dabei lernte ich, dass dieser Ort eine Gedenkstätte ist. An dieser Stelle stand Schloss Hanff. Erstmalig erwähnt um 1233.

Ich muss nicht extra erwähnen, dass wir hier eine Snackpause einlegten 😉 . Das kam gut, denn auch mir knurrte der Magen. Ich hatte ja noch nicht gefrühstückt. Mein Gott ist das schön, mal wieder ein Frühstück draußen bei einer Wanderung einzunehmen. 🙂

Nach unserem ausgiebigen Frühstücks-Snack ging es auf die letzten Kilometer. Noch ein Stück weit zwischen Feld und Wald. Hier huschte uns dann noch einmal ein Reh genau vor die Füße, was dazu führte, dass mich die Spanieltypen quasi von den Füßen rissen. AGRMPF!

Suri hingegen blieb stehen und spielte mehr oder minder den Verkehrspolizisten für den Rechts-vor-Links-Verkehr. (Spaniels vs. Reh). 🙂

Die letzten Meter – und wir waren nach 10 Kilometern wieder am Auto. Und nun wurde es auch richtig warm.

Alles richtig gemacht, heute! 🙂

Fazit: Wow – hier kann man wirklich nicht bloß nur spazieren gehen…. 🙂

 

 

 

 

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