Dinge des Jahres

Danke! Danke für jeden Tag, den meine Hunde und ich uns teilen …

Dieses Video habe ich gerade entdeckt auf „Dog&Child“ und es ist so passend. So passend für eine besinnliche Zeit. Eine Zeit, um einfach mal in sich zu gehen und sich nach einigen Dingen zu fragen…

Und ich kann nur sagen – DANKE! Danke, dass ich alle meine lieben Lebewesen um mich eine Zeit lang bei mir haben darf!

„Abschied“
Gerade bei diesem Thema fehlen uns nur allzu oft die richtigen Worte. Wir haben für Euch diese kleine Geschichte in einem Video verarbeitet und hoffen, dass es Euch gefällt. Wir finden, es ist eine wunderbare Erklärung auch für die „kleinen“ warum das geliebte Tier nicht so lange bleiben kann, wie wir uns das wünschen.

Und hier auch noch ein Album aus den Momenten im November und Dezember 2014 mit den Jungs.

 

2 Kommentare zu “Danke! Danke für jeden Tag, den meine Hunde und ich uns teilen …

  1. Liebe Birgit
    Und draussen auf den Tannenspitzen, sah ich goldne Lichtlein blitzen. Das kommt mir oft in den Kopf, wenn ich jetzt mit meinen Jungs früh morgens unterwegs bin. Und kindlich stelle ich mir vor, dass diese Lichtlein etwas bedeuten. Wer weiss schon, wie es ist nach dem Sterben? Niemand! Es bleibt also uns und unserer Phantasie überlassen, all jenen wieder zu finden, die von uns gegangen sind.
    Weihnachten ist für mich immer eine Zeit, des Rückblicks und der Reflexion. Bei meinem autoimmunkranken Frodo, der jetzt bald 10 Jahre alt wird, bin ich in all den Jahren immer wieder neu mit Sterben oder Angst vor Sterben und Abschied, konfrontiert gewesen. Wenn ich mit meinen Hunden unterwegs in der Natur bin, scheint mir alles so leicht und einfach und auch das Abschied nehmen. Ich schau dann meinen Frodo an und denk: Nur niemals undankbar sein für das, was er mir gegeben hat. Und nach all den Jahren, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es gar nicht um die Zeit geht, sondern um all diese Momente, die das Leben glücklich machen. Wenn es denn etwas nach dem Sterben gibt und wir uns alle irgendwo wieder sehen werden, dann wird gerade dort Zeit ganz anders gemessen. Dann werden unsere Hunde uns begrüssen und für sie wird es sein, wie wenn ein Augenblick vergangen ist. Für uns wird es eine Ewigkeit gewesen sein voller Schmerz und Leid, weil es uns so verdammt schwer fällt loszulassen aber irgendwann sind dann da unsere Erinnerungen, die trösten und das Herz besänftigen.
    Niemand hat uns gesagt und versprochen, dass dieser da 15 Jahre bei uns bleiben wird und dieser da hat auch nicht sich uns ausgesucht, sondern wir ihn. Und diesen da zu besitzen war nie unser Recht sondern ein ganz grosses Privileg. Seien wir als dankbar und demütig. Demütig weil wir in all unserem Mensch sein und wenn wir die Gabe besitzen, so viel von ihnen lernen können.
    In diesem Sinne wünsche ich Dir und Deiner phantastischen Truppe und ganz besonders Unca, der schon dabei ist hinüber zu schauen ein wundervolles Weihnachtsfest.
    Eines Tage und ich wünsche Dir, dass es noch lange sein wird, gehst auch Du durch den weihnachtlichen Winterwald und denkst vielleicht: Und überall auf den Tannenspitzen…
    und dann schau hin und öffne Dein Herz und Du wirst fühlen, dass Du nie alleine gewesen bist.
    Spuren im Sand
    Eines Nachts hatte ich einen Traum:
    Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
    Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
    Und jedes Mal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
    meine eigene und die meines Herrn.

    Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück.
    Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
    Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.

    Besorgt fragte ich den Herrn:
    „Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
    Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
    Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?“

    Da antwortete er: „Mein liebes Kind,
    ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
    Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

  2. Bifu1967

    Zenzi! So tiefgreifend geschriegen! Und mir geht es ähnlich wie Dir. In der Natur scheint alles leichter zu sein, leichter zu ertragen, aber sobald ich wieder in den „Alltag“ komme, dann fangen die leichten Ängste vor dem was sein wird an… Ich glaube, wir sollten zu den wirklichen Naturvölkern umsiedeln. Scheint besser zu uns zu passen 😉

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