Wandern

Kleine Tour vor der Haustüre

Verdammt, wir vermissen die richtigen Wanderungen. Aber bis wir wissen, wie wir Suris Baustellen in den Griff bekommen, begnügen wir uns mit Kurztripps in der Heimat. Und die hat ja auch ihren ganz eigenen Charme.

Trotzdem freuen wir uns auf den Tag, an dem wir wieder außerhalb unseres Nestes die Natur erkunden können. 🙂

Im Moment turnen wir auf unseren „Höhen“ in den Renaturierungsgebieten. Was diese ausmacht ist, dass man, wenn man achtsam ist, viel Wild zu Gesicht bekommt. Mittlerweile wissen selbst die Spaniels sich zu benehmen, wenn ich die wilden Freunde beobachten will. Sie sind still und friedlich. 🙂

Junges Rehwild.
Kleine Waldpfade.

Heute waren wir wieder auf der Kasterer Höhe unterwegs. Unsere Streckenlänge richtet sich nach Suri. Wobei wir nun schon bei fast 7 Kilometer angelangt sind. Das lässt hoffen, dass wir doch wieder „richtig“ touren können. Gut Ding will Weile haben. So ist es halt.

Die Strecke ist wunderschön und lässt sich prima ausdehnen. Wir laufen bis zur Höhe durch den Wald auf Pfaden oder aber Sandwegen. Auf den Hochflächen sieht man immer Wild, wenn man sich ruhig bewegt. So haben wir heute sicherlich eine gute Stunde nur damit verbracht, Rehwild und Bussarde zu beobachten.

Nach unserer Pause hielten wir uns Richtung Kasterer See. Es ging einen schönen Waldpfad nach unten, bis wir auf altbekannte Pfade am See selber stießen. Während oben sich oben das Wild tummelt, konnten wir unten am See wieder alle möglichen Vögel betrachten. Heute vor der Linse die Blässhühnchen und ein Specht.

Ebenfalls bezeichnend sind die nicht ganz so schönen Anblicke, die aber irgendwie zu unserer Heimat dazu gehören. Kontrastprogramm pur. Von Natur zu Kohlekraftwerken.

Schöne Natur und Industrie pur. Die Gegensätze unserer Heimat.

Uns hat es gut getan. Suri ist glücklich, dass er wieder etwas mehr laufen darf. Die Spaniels sind glücklich, dass sie auch wieder ein wenig touren dürfen und ihre Sinne ausgiebig schärfen können. Und ich bekomme den Kopf frei. Ist schon ein mulmiges Gefühl zu wissen, dass wir in Kürze eine große Diagnostik vor der Backe haben mit der Hoffnung verbunden, dass wir eine gute Lösung für Suris derzeitige Problem bekommen.

 

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