Dummytraining Garten Hundefreizeit

Dummy – eine Verzweiflungstat ;-) …

… Ne, so schlimm ist es nicht ….

Dummy ist schön und macht Spaß!

Suri muss geschont werden – Wandern fällt flach – ich drehe am Rad und die Jungs auch!

Manchmal kommt eben alles auf einmal. Wie gut, dass wir wenigstens ein paar Alternativen haben, mit denen wir uns über Wasser halten.

Ich mag den Suri-Man einfach nicht alleine lassen. Also gibt es die Alternative. Entweder machen wir etwas, wo er dabei sein kann, ohne dass er seine lädierte Sehne groß anstrengen muss oder aber ich lasse einen Spanieltypen bei ihm, während ich mit dem anderen sportlich unterwegs bin. Am Sonntag entschieden wir uns für Dummyarbeit.

Zu Beginn gingen wir zu viert ein paar Meter, Suri brav an der Leine und dann parkte ich die Jungs im Auto, während ich für die Spaniels im Feld (das Auto stand direkt daran) ein paar Dummys platzierte.

So konnten das Rinchen und der Müffjö ein wenig Such- und Kopfarbeit machen. Ich weiß ja, dass sie nach so einer Arbeit extrem zufrieden sind. Also – eine gute Alternative, auch wenn sie unsere Wandertouren nicht ersetzen kann. Aber so what – that’s life!

Das Rinchen machte – wider Erwarten – einen super guten Job. Außer, dass er sich ein paar Dummys anfangs um die Ohren schleuderte, wusste er sofort – nach sooooo langer Zeit – was er da tun sollte.

Und er suchte brillant. In großen Bögen suchte er das riesen Feld nach den beiden Dummys ab. Sehr strukturiert – herrlich anzusehen.

Man – das hat Freude gemacht!

Der Caps – war etwas arg gaga. Hier sieht man: Genie und Wahnsinn sitzen ganz dicht beisammen. Hat der Drive und Ausdauer! Hammer. Aber ein riesen Manko hat er. Er gibt die Dummys nicht her. Nicht, dass er damit abhauen würde. Nein. Das tut er nicht. Aber er schraubt seinen Fang zu. So feste zu (man VPG-Hund wäre neidisch bei diesem Griff 😉 ), so dass sich die Fangzähne in die Jute bohren. (Übel – weil die bekommen so Löcher und es rieselt dann da raus. AGRRR).

Somit hatten Caps und ich ein paar Dispute, was aber weder ihm noch mir die Freude an der Stöberarbeit vermieste. Es ist einfach wunderbar, Hund bei der Arbeit zuzusehen, für die sie geboren wurden. Einfach mega schön!

Damit Suri-Man nicht ganz aus der Röhre gucken musste, durfte er ganz zum Schluss auch ein kleines Dummy einmal um das Auto tragen. Ich warf es nicht, weil ich laufen und stoppen vermeiden will, sondern ich gab es ihm einfach in den Fang. Und dann zog er stolz wie Oskar seine Kreise.

Auch wenn es für meinen Suri-Sport sicherlich nicht die ultimative Auslastung war, aber zumindest war er dabei und durfte auch etwas machen. Das war wir einfach total wichtig!

Wir hoffen trotzdem ganz inständig, dass wir nicht Monate warten müssen, bis wir wieder zu viert durch die Wälder streifen dürfen.

 

 

 

 

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