Wandern

Heiho, heiho, heiho, heiho… Eifelsteig – Indian Summer

Die Fortsetzung unserer Wanderung vom 23.09. auf dem Eifelsteig, die mir außerordentlich gut gefallen hat.

Die Tour vor 3 Wochen ging über den Eifelsteig von Rohren nach Widdau. Gestern knüpften wir in Widdau an und wanderten weiter nordwestlich über den Eifelsteig Richtung Dedenborn. Und endlich … wir waren mal wieder zu siebst unterwegs.

Heiho, heiho, heiho, heiho… 
Heiho, heiho, wir sind vergnügt und froh! 

Diese Tour hatte keine so bombastischen Highlights wie die Septembertour – NEIN, stimmt nicht, durch die Farben des Herbstes bot sie genügend Möglichkeiten, Ahs und Ohs loszuwerden 🙂  20 Kilometer märchenhafte Zaubernatur … ganz klar, wir durften den Indian Summer zu siebt erleben!

An Technik und Trittsicherheit stellte diese Tour keine extremen Anforderungen. Klar, hier und da mal ein felsiger und oder matschiger Pfad, aber keine wilden Klettereien. Dennoch stellte sie die Kondition, insbesondere für uns Menschen, arg auf die Probe. Knackige Anstiege sind eigentlich immer ganz gut zu gehen. Schließlich hat man ja den mobilen Frontantrieb. (Team Ines mit Cooper und Paul, Team Birgit mit Laurin und Capper). Suri genießt ja eine Sonderstellung und läuft ganz autark. 😉 . Aber wenn es bergauf geht, geht es ja auch wieder bergab. Auf dieser Tour ging es jedoch nicht knackig steil bergab sondern eher langgezogen aber stetig. Zum Gehen ohne Frontantrieb sicherlich mega entspannend. Mit Frontantrieb aber ohne Ende kräftezehrend. Grmpf.

Von daher stellten wir 2-Beiner bei unserer 2. Pause schon fest, dass unsere Muskeln ziemlich k.o. waren. 😉

Die Farben, die sommerlichen Temperaturen und immer wieder Wasserläufe, Bäche, die sich bergab Richtung Rur schlängelten, machen diese Wanderung zur perfekten Hundetour. Unsere 5 Jungs waren sicherlich nicht so berauscht von den Herbstfarben aber vom Wasser. Und – hier und da konnten die Zugtiere auch mal einen Freilauf genießen. Manchmal spürt man einfach, dass keine große „Gefahr“ besteht, dass sich die eine oder andere Jagdnase verselbstständigt. Das tat uns allen auch noch mal doppelt gut.

  Ich glaube, diese Bilder sagen mehr als 1000 Worte.
   

2 Eselchen standen da am Wegesrand. Während Ines und ich uns darüber ausließen, wie süß die doch sind, fand ein Esel unser Geglotze und das der Hunde total überflüssig. Wow – brüllte der auf einmal los. Während 4 Hunde das zwar nicht toll fanden und fassungslos den Kopf schüttelten, hatte einer die Rute bis zum Anschlag eingezogen. Ratet mal wer das war? Kaum zu glauben – der Müffjö! Der beruhigte sich erst wieder, als wir 200 Meter und 2 Ecken weiter waren. Unglaublich 😉

Der Cooper!

Der Capper!

Das Rinchen!

Das Paulinsche!

Der Suri-Man bekommt hier einen Sonderstatus.

Ich kann es manchmal immer noch nicht glauben, dass dieser Bub mit uns mitmarschiert. Er ist nicht müder und auch nicht fitter als alle anderen Fellnasen auch, wenn wir 20 Kilometer getourt sind.

Immer wieder denke ich daran zurück, als er bei uns einzog. Mein großer Wunsch war es, dass er dann irgendwann mal bei uns in der Ebene auch mal 5 oder 6 Kilometer mit spazieren gehen könnte. Heute tourt er wie ein „Großer“ mit. Es ist einfach ein Geschenk!

Und klar. Die liebe Ines MUSS ich hier einfach auch erwähnen. Es macht so viel Spaß, mit ihr und ihren Jungs gemeinsam die Welt zu erkunden. Und nein – ich bin nicht neidisch, dass Suriman sich auf gemeinsamen Wanderungen immer ans Ines-Team hängt. Er hat die 3 einfach adoptiert.

Fazit: Eine Wanderung, die sicherlich bei nicht so perfekten Bedingungen eher als „normal“ einzuordnen ist. Zu empfehlen aber auf jeden Fall im Herbst. Da ist sie nicht zu toppen!

Hier die obligatorischen Streckendaten:

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