Wandern

Pfade durch den Wald bei Moresnet Chapelle (Belgien)

Die Tourbeschreibung las sich wirklich spannend. Deshalb habe wir heute den Trip nach Belgien gemacht, den wir eigentlich gestern machen wollten. Aber da hatte uns ja das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Leider war die Tour insgesamt dann doch etwas enttäuschend. Das einzige, was wirklich richtig prima war: Es führte nicht ein Weg über irgendwelche breiten Waldautobahnen. Alles ging über kleine schmale Pfade mehr oder minder quer durch den Wald. Das hat uns schon sehr gut gefallen.

Aaaaber …

… wenn es dann so keine Highlights mehr für’s Auge gibt und damit meine ich z.B. schöne Weitsichten oder etwas anderes Interessantes, dann wird eine Survival-Waldstrecke eben irgendwann auch langweilig. So etwas habe ich hier in der Umgebung auch zu Hauf … dazu brauchen wir nicht nach Belgien zu reisen 🙁 .

(Immerhin gab es einen Pferdehintern, der uns entgegengestreckt wurde. Das war erheiternd 😉 )

Dazu kam noch dazu, dass diese Pfade durchweg MTB-Strecken waren. Für einen Sonntag hielten sich die Begegnungen mit den Bikern in Grenzen (was nicht üblich für einen Sonntag ist) und diese Menschen waren überaus freundlich und rücksichtsvoll. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Pfade festgefahren waren. Teilweise betonhart oder spiegelglatt, wie Eisflächen. Nicht schön zu laufen, vor allem, wenn man Hunde vorgespannt hat.

Die Tour war mit 14 Kilometern ausgeschrieben. Irgendwann hatte ich aber ehrlich keine Lust mehr, mir permanent Farn links und rechts anzusehen. Die Hunde waren ebenfalls noch k.o. von der gestrigen Tour. Deshalb habe ich dann irgendwann per GPS einen Weg gesucht, um drastisch abzukürzen. Wir landeten insgesamt bei 8 Kilometern wieder am Auto. Die reichten uns dann auch.

Für die Jungs war das einzige echte Highlight der See mitten im Wald. Das fanden sie mega cool. Wenigstens die hatten ein tolles AHA-Erlebnis.

Für mich selber war es schlicht „ein Marsch“ durch eine grüne Wüste mit teilweise schönen Pfaden aber stinke langweilig auf Dauer. Da kennen wir Schöneres – und das auch über „wirkliche“ angenehme Pfade, die nicht nur festgefahren sind.

Fazit: Man kann es machen – man muss es aber nicht.

Als Hausstrecke wäre sie sicherlich prima, aber nicht, wenn man eine längere Anreise hat.

Hier noch ein paar Bilder. Von der Ausbeute her erkennt man schon, dass es nicht so furchtbar viel Spannendes zu entdecken gab.

Pfade, wohin das Auge reicht. Schöne Licht-Schatten-Spiele und auch mal ein kleines Bächlein. Viel mehr gab es nicht.

 

Die Streckendaten:

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