Wandern

Im Kalltal in der Nordeifel unterwegs

Egal wie – wir wollten einfach nur ein wenig raus.

Hoch und heilig habe ich dem Doktor versprochen, dass ich keine Gewaltmärsche mache. Die nächste Zeit muss ich einfach nur ein paar Gänge zurückschalten. Da ich mich aber bewegen darf und es nach einer emotional extremen Wochen einfach notwendig war, ungestört in die Natur zu kommen, wählte ich für heute – ziemlich spontan – eine ganz leicht zu gehende Tour im Kalltal.

Um 4 Uhr war die Nacht für mich eh gelaufen. Also kurz gecheckt, was ich machen könnte, ohne die Genesung zu gefährden, fand ich dann den Weg in der Nordeifel sehr passend.

Am Flüsschen „Kall“ entlang, was meinen Jungs super gut in den Kram passte und in den frühen Morgenstunden ist die Luft, die Temperaturen und überhaupt – die Ruhe – einfach himmlisch.

Die Morgensonne lächelte uns an. Und es war eine wunderschöne Tour. Zwar auf Wegen, die ich eigentlich nicht soooo sehr liebe, aber ich war einfach glücklich, ein wenig in der Natur unterwegs sein zu dürfen.

In den Morgenstunde sieht man natürlich auch extrem viel Wild. Und wann man es nicht sieht, dann merkt man es an den Spaniels. Die waren nämlich auf 180 mit ihren Riechorganen. Und tschumm rechts und tschumm links und überhaupt. Sie wuselten, was das Zeug hielt. Leider konnte ich von dem Schreihals, dem Bussard und von dem wunderbaren Milan keine Fotos machen. Immer wenn ich die Kamera parat hatte, waren die verschwunden… So ist es halt…

Wasser gab es mehr als genügend am Wegesrand. Das nutzen die Buben auch hinreichend aus.

Bis auf einen kleinen Naturpfad, gingen wir auf befestigten Wegen oder über breiten Graswege. Allerdings fast ausschließlich durch den Wald. Für warmes Wetter ideal.

Zwar erlebten wir jetzt nicht die riesengroßen Highlights, aber das muss auch nicht immer sein. Wir wollten heute einfach nur frische Luft atmen und für die Jungs sollte einfach Wasser dabei sein.

Immer wieder stelle ich fest, dass die Nordeifel (Umgebung Nideggen, Zerkall) einfach traumhaft schön ist. Und das beste daran ist, dass sich die Nordeifel quasi vor der Haustüre befindet.

Perfekt wird es – insbesondere für den Suri-Man – wenn dann auch noch hier und da „Snackhütten“ einladend rumstehen. Irgendwie hat der Bub es bereits auf seiner aller aller ersten Wanderung angedeutet, dass diese Hüttchen eine magische Anziehungskraft auf ihn ausüben. 🙂 Und so soll es dann halt sein. Gibt es einen Snack und alle sind zufrieden.

Nach 10 Kilometer (wirklich sehr leicht zu gehen), kamen wir auf die herrliche Zielgrade. Hier tobte sich der schreiende Bussard aus. Zu hören war er super gut, nur leider zog er es vor, NICHT fotografiert zu werden. Nun denn – dann halt nicht.

Und hier gibt es dann noch die obligatorischen Streckendaten:

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