Wandern

Felsentour … immer wieder ein Wow-Erlebnis (von Nideggen aus)

Absolute Faszination löst bei mir immer wieder aufs Neue das NSG Buntsandstein in der Eifel aus. Ja, ich würde sagen, ich bin total „Felsen-Infiziert“ 😉

Wer diese massiven roten Felsen kennt, die Wege, die sich auf kleinen Pfaden und schroffen Felsen durch die Landschaft schlängeln, die Anstrengung und die Belohnung durch unvergessliche Ausblicke, der wird es verstehen.

Das 4. Mal tourte ich nun schon in diesem Gebiet. (Das erste mal heute mit Suri dabei.) Es gibt einfach so unendlich viele herrliche Strecken in der Rureifel. 🙂

Nach 13 Kilometern, wovon die erste Hälfte das wirklich Anstrengende war, da wir hier zwischen den Felsen rumturnten, war die 2. Hälfte einfach nur schön. Unten im Rurtal, mit viel Wasser und nur noch einen etwas größeren Anstieg zur Burg Nideggen hoch …

Wenn der Tag so „goldig“ anfängt, dann kann es nur gut werden.

Alleine die aufgehende Sonne entschädigte uns für das extrem frühe Aufstehen um 4.30 h. Ich wollte einfach sicherstellen, dass wir bei guten Temperaturen laufen konnten. Der Plan war, 6 Uhr losmarschieren. Es ist uns gelungen! 🙂

So banal es klingt. Spaß in den Backen hatte ich bereits am Parkplatz. Ein schöner Parkplatz in der Nähe der Burg Nideggen, der uns schon signalisierte, was uns erwarten würde.

Ich finde nichts schrecklicher, als mit ausgeruhten Hunden irgendwo mitten in einem Ort zu parken. Der Radau, den die Buben (vor allem Caps) machen, ist peinlich. Und das bereitet mir dann Stress. Aber wenn Parkplätze weit weg von Wohngebieten sind, dann ist für mich die Welt schon am Start ziemlich in Ordnung.

Nach nur 300 Metern stürzten wir uns rein ins Geschehen. Suri liebt Brücken – und so war für ihn der Tag auch schon gerettet, bevor die Wanderung richtig losging. 😉

Und von da an ging es auch nur noch auf Pfaden, bis wir ins Rurtal gelangten.

Wir passierten die Hirzley (302 über NN) und erreichten den Aussichtspunkt der Christinenley (319 üNN). Die Jungs warteten brav, während ich die Plattform betrat und wieder einmal beeindruckt von der Höhe und Schroffheit UND dem Ausblick war.

In der Ferne die Burg Nideggen, die wir auf dem Rückweg noch streifen würden.

   Danach ging es weiter auf schönen Pfaden zum „Hindenburger Tor“, eine gigantische Felsformation.

Hier mussten wir dann einen steilen Abstieg wagen und ich habe für diese 30 Meter sicherlich knapp 10 Minuten gebraucht. Durch den furztrockenen Boden gab es gar keine Halt mehr. Die Jungs waren echt super brav dabei.

Es folgte eine recht schwierige Passage auf eine Wurzpfad mit Umwegen, da einige Bäume den Pfad versperrten und wir uns eine Weg drum herum suchen mussten.

Nach einem wirklich steilen Aufstieg in Richtung Kickley, erreichten wir den „Rather Felsen“ (328 üNN). Hier machten wir die erste Pause, schnauften uns aus und genossen einfach nur eine himmlische Aussicht bei kräftigem Wind.

  Das nächste große Highlight war dann der Eugenienstein (335 üNN). Dies ist eine Felsplatte über dem Rurtal.

Ich bin mit den Jungs nicht draufgestiegen. Ein Ruck an der Leine hätte genügt … weiter denke ich jetzt mal nicht….

Aber wahnsinnig schön.

 

Von hier aus ging es super steil und steinig bergab. Nun liefen wir dem NSG Rutal entgegen. (Gut, dass die Jungs hier das Wasser der Rur noch nicht in der Nase hatten…. 😉 )

 

 

Die letzten Meter bis ins Rurtal und zur Brücke über die Rur gingen wir dann – zur Erholung aller – auf einem befestigten Weg.

Über die Brücke hinweg, gab es dann das erste Bad für die Jungs.

Anschließend ging es noch einmal 3 Kilometer weiter – teilweise auf Pfaden und einen kleinen Anteil durch Zerkall, bis die Jungs dann die Gelegenheit bekamen, so RICHTIG im Wasser zu plantschen. Und zwar ausgiebig und lange.

Idealerweise hatte ich die Tour so geplant, dass wir erst den schweißtreibenden Part absolvierten, um dann zum Ende, wenn alle schon etwas müde sind, Wasser und leichteres Terrain genießen können. Auch wenn es – wider Erwarten – dann doch nicht soooo warm geworden ist… Es ist immer vorteilhaft, die schwereren Passagen, wenn es geht, an den Anfang zu setzen.

Suri-Männchen war nach dem Klettern, Baden und dem großen Snackangebot in der Pause, etwas müde. 😉
 

Vor dem Aufstieg zur Burg, passierten wir noch die Teufelsfelsen…

 

 

 

 

   Um dann an den Abhängen unterhalb der Burg Nideggen, dieselbe zu umrunden.

Ich sparte mir den Besuch heute, da Laurin, Caps und ich vor einem Jahr hier schon eine Wanderung (Von Abenden nach Nideggen) hatten.

   

Nachdem wir Burg Nideggen passiert hatten, nochmal ein Blick zurück zur anderen Seite auf die Felsen, bei denen wir vor einer Weile gewesen waren:

 

Dann landeten wir alsbald wieder an unserem Auto. Hochzufrieden – mega glücklich (Buntsandsteinfelsen machen echt glücklich 🙂 ).

Und wir blicken auf wundervolle 13 Kilometer mehr auf unserem Tacho.

Fazit: Ein Tour, die wieder einmal MEGA war. Egal, welche Route man nimmt (Ich habe mich heute auch nur annähernd an eine Route gehalten) – es ist einfach absolut gigantisch im Naturpark Eifel, NSG Buntsandstein und NSG Rurtal. Immer wieder empfehlenswert!

Meine Berichte von Touren in dieser Gegend:

Unsere Tourdaten von heute:

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