Wandern

Kleine Urlaubs-Abschiedstour im Hürttgenwald (NSG Kalltal)

Und schwups – der Urlaub neigt sich dem Ende zu. Ziemlich spontan und ungeplant entschloss ich mich heute am frühen morgen dazu, noch einmal eine kleine Tour zu machen. Quasi als Urlaubsabschied.

Und so drehten wir 4 noch eine 11 Kilometer-Runde in der Eifel – genauer im Hürttgenwald. Und somit haben wir in den ersten 10 Tagen alleine an Wanderungen (hier zählen nicht die täglichen Spaziergänge zu) bereits etwas 3/4 der Kilometer abgerissen, die wir sonst in einem Monat so laufen. Aber kein Wunder – wir hatten ja Urlaub 😉

Die Strecke „Vier-Täler-Wanderung“ war insgesamt sehr leicht zu gehen. Die Temperatur war angenehm. Lediglich am Anfang der Wanderung, die gleich mit bergab begann (nicht gut mit den munteren Spaniels…) hatten wir (eh ich) ein paar anstrengende Momente. 1. Gleich am ersten Abstieg huschten 2 Rehe direkt vor uns über den Weg, sehr zur Freude von Laurin, der natürlich seinen Turbo einlegte. (Nicht gut, wenn es bergab geht 😉 ).

Die 2 Hürde war dann tatsächlich eine Hürde. Ein frisch umgestürzter Baum (vermutlich vom Unwetter der gestrigen Nacht), blockierte den Pfad. Wir kraxelten also steil den Hang hinauf, um eine Stelle zu finden, damit wir halb kriegend – halb kletternd – dieses Baummonster überwinden konnten. Geschafft. Aber dann hieß es, genauso fürchterlich steil wieder den Abhang herunter zu rutschen. Für die Hunde nicht das Problem – aber ich hätte mir da schon 4 Beine gewünscht…

Nach dieser Anstrengung war es passend, dass wir sofort an einen Bachlauf kamen. (Schön war es, dass es nahezu überall Wasser gab.) Kleine Trinkpause für die Jungs und dann ging es aber relativ gemütlich – auf leicht zu laufenden Wegen durch die Täler.

Wirklich Aufregendes gab es nicht zu entdecken. Das war aber auch gar nicht der Plan.

Wir wollten gemeinsam den Urlaub GEMÜTLICH ausklingen lassen, ohne irgendwelche Höchstleistungen zu vollbringen. Einfach nur noch einmal durch die Natur schlendern. Das war der Plan – und der ist auch genau so aufgegangen.

Sehr gefreut habe ich mich, einige Rotmilane beobachten zu können. Leider hatte ich die Kamera nicht so schnell zur Hand, so dass ich mich nicht groß mit optimalen Einstellungen beschäftigen konnte. Seufz.

Aber mit Hunden, die „keine Zeit“ haben, ist das halt immer so eine Sache.

Dennoch – wenigstens einen Schnappschuss konnte ich noch machen.

Bis auf ca. 500 Meter, die an einer Straße entlang führte (was ich mit Hunden so gar nicht schätze), war es eine Wanderung – oder sollte ich sagen ein längerer Spaziergang – bei dem wir absolut entspannen konnten. Keine große Anstrengung – einfach nur Bewegung im Grünen.

Und so beenden wir nun unseren Urlaub, mit dem guten Gefühl, die Seele ausreichend haben baumeln lassen können und die schönen Tage wirklich uneingeschränkt im Freien verbracht zu haben.

Fazit: Eine reine Entspannungstour. Jetzt nicht gerade der WOW-Effekt. Aber für die Zwecke, einfach mal ohne große Anstrengung durch den Wald zu marschieren und ggf. – wie wir – auf reichlich Wild zu stoßen und zu beobachten – ist diese Route sicherlich sehr gut geeignet.

Hier die obligatorischen Daten zur Wanderung (Startpunkt war der Vossenack, Parkplatz Nahe der Kirche)

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