Wandern

Magic moments…

Unser frühes Aufstehen ist absolut belohnt worden.

Was tun, wenn das Zeitfenster knapp ist? Eifel … seufz … ich wäre so gerne da gewesen. Aber die Zeit hätte es nicht erlaubt. Und die Füße juckten, sie wollten wandern – UNBEDINGT.

Gut, fahren wir in den nahegelegenen Mühlenbusch. Vor 20 Jahren waren wir vom Hundesport aus dort sehr häufig joggen. Ich hatte ihn nur langweilig und überlaufen im Kopf. Deshalb dachte ich mir, gehen wir ganz früh, dann werden wir vor der Völkerwanderung fertig sein.

Tief beeindruckt war ich, denn die Lichtspiele zwischen den uralten Bäumen waren wirklich magisch. UND – keine langweiligen Wege mehr. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von kleinen geschwungen „Dschungelpfaden“ quer durch den Busch. Juhu … da macht das Wandern so was von Freude. Das einzige, was fehlte, waren die Felsen, Berge und die Anstrengung. Aber das lässt sich natürlich auch mal verschmerzen 😉

So wandelten wir gute 9 Kilometer „Lust“. Waren danach nicht k.o. – ist ja auch mal was … 

So begrüßte uns der Morgen beim Losmarschieren. Das war schon das erste Highlight.

Frisch gelaunt und ausgeschlafen gingen wir bei angenehmen 14 Grad los.

Suri – wie bereits gewohnt – übernimmt wieder die Scout- und Pathfinder-Rolle.

Neben befestigten Wegen gab es auch sehr viele Pfade, die sich wunderschön durch den Wald schlängeln. Es hat schon ein wenig was von „Urwald“.

Was mich glücklich macht ist, dass man nun auch hier in der Gegend dazu übergeht, auch mal totes Holz liegen zu lassen.

Die offen liegenden Wurzeln von umgestürzten Bäumen geben neuen Pflanzen Raum und eine wunderbare Kulisse.

Tief begeistert!!!!!!

Suri in Nebelschwaden. Herrlich, wie sich zwischen den Bäumen die Sonne durchbohrt und dabei die Feuchtigkeit langsam verdunstet.

Und ja … auch Wild war wieder unterwegs. Da weiß ich schon, warum die Spaniels angeschnallt sind 😉

Viele Worte will ich gar nicht machen heute. Diese Tour bestach nicht durch Felsen, Berge, Klippen oder sonstiges. Sie war magisch – durch das Licht, durch den uralten Baumbestand und durch die Ruhe, die wir erleben durften.

Der bewölkte Himmel zauberte eine faszinierende Atmosphäre. Dennoch war die Sonne nie ganz verschwunden. 🙂

Und klaro: Die Jungs waren froh, dass sie zum Ende der Tour noch einen Teich passierten – nein, besetzten 😉

Bei den Fotos – ich bin der Meinung, dass die Sonnenstrahlen, der „Spot-Nebel“ aufgrund der verdunstenden Feuchtigkeit ein edles Graustufenbild verdient hat. Auch wenn die frischen Frühlingsfarben in Grün natürlich auch ihren Charme haben.

Die obligatorischen Streckendaten:

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