Wandern

Auf den Spuren der Römer …

Zugegebenermaßen – wir mussten schon ziemlich genau hinschauen, um irgendetwas aus der Römerzeit zu finden.

Am Ende der Tour kamen dann noch ein paar Überbleibsel aus der alten Zeit an Tageslicht. Später davon mehr…

Die 7 Zwerge waren wieder gemeinsam „on Tour“.

Und – es war wirklich schön. Nicht spektakulär, aber eine tolle 17-Kilometer-Wanderung bei feinstem Wetter … genau das, was einfach mit Worten nicht zu beschreiben ist.

Um kurz nach 8 Uhr wanderten wir der Morgensonne entgegen. Schon alleine DAS ist mit Gold nicht zu bezahlen. Himmlische Ruhe – Vogelgezwitscher, hier und da ein Reh, was den Weg quert, aufsteigender Morgendunst … Nun – für mich ist das DAS Leben!

So stiefelten Ines mit Cooper und Paul (und wieder mit super leckeren Ines-Special-Snacks für die Pause im Gepäck) und Rinchen, Capper, Suri und ich los.

Zunächst ging es durch den Wald den Berg hinauf, dann wechselten sich auf der Tour recht einfache Passagen mit schönen Wurzelpfaden aber auch hier und das mal mit Asphaltwegen ab. Zu sehen gab es genug. Teilweise mutete es an, wie in Alpentälern. Große satte, weite Wiesen umrahmt von den Eifel-Hügeln. Der einzige Unterschied halt zu den Alpen – es umrahmten keine hohen Berge die Täler. Aber mit ein wenig Phantasie … 😉

Nicht nur, dass das Wandern mit Paulchen, Cooper und Ines, als Wanderkumpels, außerordentlich angenehm ist, war die Atmosphäre heute morgen da draußen einfach nur göttlich.

Besonders stolz bin ich auf Suri-Man, der wirklich heute von A-Z so dermaßen munter dabei war – trotz aufkommender Wärme.

Der Bub ist erstaunlich. Nicht nur die aufgebauten Muskeln, die er nun wirklich hat und die Kondition, sondern auch das – für einen Bobtail – recht schnelle Anpassen an andere Temperaturen. War er vor 2-3 Wochen noch ziemlich groggy, weil es doch relativ warm wurde – heute war nichts von dem zu merken. Immer fröhlich, immer vorweg. Es macht mich einfach nur glücklich.

Nach ca. 6 Kilometern erreichten wir einen Aussichtspunkt auf dem Königsberg. Von dort aus hat man eine wunderschöne Sicht auf das Kloster Steinfeld.

   
   Nach dem Abstieg vom Königsberg gab es dann auch wieder genügend Wasser. Sehr zur Freude aller Jungs, die sich erst einmal wieder etwas „frisch“ machten.
  Wir passierten die großen Kalksandstein-Abbaugebiete. Schon beeindruckend, wenn man so direkt davor steht.
  Auf der anderen Seite – doch noch ziemlich weit weg – aber sichtbar – der Aussichtspunkt „Eifel-Blick“ (dort befinden sich auch die Reste der Ruine der Burg Stolzenberg.

Bis dahin hatten wir aber noch gute 5 Kilometer zu wandern.

 

Wir passierten das Örtchen Sötenich, für mich die „schrecklichste“ Strecke der Wanderung. Ich schätze einfach mehr die Natur. Obwohl das Örtchen wirklich nett ist und die Hunde sich auch prima führen ließen.

Aber schöner ist es einfach, wenn man im Wald unterwegs ist.

Kaum hatten wir das Örtchen hinter uns gelassen, entdeckte Suri etwas, was wie eine „Snackhütte“ aussah.

War aber keine. Es ist ein aus der Zeit des „kalten Krieges“ stammender Sprengstoff-Schutzbunker. Klar, dass Suri den inspizieren musste.

(Ich finde, Suris auch schöner als Sprengstoff.) Und somit hat dieser Bunker nun eine neue Bedeutung. 😉

 

Es ging durch einen schönen Trampelpfad hinauf Richtung des Aussichtspunkts „Eifel-Blick“ und den spärlichen Überresten der Burgruine.

Allerdings machten wir in einem Waldstück dann noch eine Snackpause.

Klar – die guten Sachen, die Ines mit sich trug, mussten ja unbedingt und endlich auch verwertet werden … (hmmm – sabber – lecker!!!!)

Die Jungs bekamen ihren eigenen Snack und klar – Wasser für alle.

Ein Päuschen tut einfach gut.

Und jeder tut es so, wie er es für richtig hält.

Nach der Pause ging es nur noch wenige Meter (200-300 vielleicht) und wir erreichten den Ausblick und die Burgruinenreste.

Die Burgruinenreste überwandern wir zunächst. Erst später war mir klar (wir waren schon fast vorbei), dass es sich hier um die Burgruine Stolzenburg handelte.

Von hier aus ging es dann steiler bergab – das Ziel fast schon in Greifweite. Aber vor dem Ziel passierten wir dann noch ein paar kleine Sehenswürdigkeiten.

Zum einen dann tatsächlich noch etwas von den Römern, nämlich die römischen Wasserleitungen und anschließend noch die wunderschöne Burg Dalbenden.

Ziemlich logisch eigentlich, dass Suri und Rinchen ihre neugierigen Nasen in die Schächte der alten Wasserleitungen reinhalten mussten.

Ich selber fand die alten Bäume und das Wurzelwerk über den Schächten absolut gigantisch.

Der Hof der Burg Dalbenden.

Ein wunderschönes Anwesen, was leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.

So musste ich mich mit einer Aufnahme von außen begnügen.

Aber immerhin 😉

 500 Meter vor dem Endpunkt – die Jungs hatten mega Glück, dass wir einen „falschen“ Pfad abgebogen sind, – konnten sich alle Jungs nochmals im herrlich frischen Wasser abkühlen.

Mittlerweile stand die Sonne hoch und es war schon mächtig warm in der Sonne.

Das tat also nochmal so richtig gut!

Fazit für diese Tour:

Mir hat sie sehr gut gefallen. Sicherlich – es gibt spektakulärere Routen (z.B. die Wanderung im Monschauer Land oder die „Vier-Berge-Tour“). Aber – es MUSS nicht immer nur Spektakulär sein. Diese Tour hatte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Entspannung pur, Natur pur und Sehenswertes.

17 Kilometer Wandergenuss – ohne sich zu überanstrengen 🙂

Hier die obligatorischen Streckendaten:

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