Wandern

Kleine Paradiese in der Nähe – die Sophienhöhe

Frohe Ostern allerseits!

Heute wollten wir eine leichte Tour machen. Dies zum einen meinem brummenden Kopf geschuldet aber natürlich auch den Hunden, insbesondere dem Suri-Man. Wir waren ja erst vor 2 Tagen eine große und anstrengende Tour gegangen. Übertreiben muss man es nicht.

Also – leicht zu gehen, kurze Anfahrt. Das waren die Prämissen. Sophienhöhe war das Ergebnis.

Diese haben wir im letzten Oktober erstmalig bewandert und haben uns geschworen:

Wir werden da wieder hingehen. Heute war es dann soweit.

Aus geplanten 7 Kilometern sind dann knapp 10 geworden. Da es aber, bis auf das Bergauf, wirklich leicht zu gehen ist, schlugen die gar nicht so ins Gewicht.

Wieder einmal war ich angetan davon, was ein Rekultivierungsgebiet an Schönheit bietet. Und das gleich vor der Haustüre. WOW!

Heute gibt es bewusst einmal „nur“ Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die Hunde haben ein gesondertes Shooting auf dem Höller Horn gehabt. Denen widme ich dann einen eigenen Blog.

Losmarschiert sind wir gegen 7.45 h heute morgen. Die Wettervorhersagen hatten für den Vormittag trocken und ab Mittag Regen angesagt. Da ich ein Ruhe liebender Mensch bin, wollte ich vermeiden, dass wir irgendwelchen nach-Frühstücks-Oster-Spaziergängern begegnen. Mit vollem Erfolg. Wir haben nicht eine einzige Menschenseele getroffen. Dafür ziemlich viel Wild und die Chance, viele Greifvögel zu beobachten.

Wunderschön sind einfach die Frühlingsfarben. Und die Highlights sicherlich die Fernsichten, die wir trotz relativ trüben Himmel dennoch ab und an genießen durften.

 

   
  Natur pur. Perfekt für einen Ostermarsch!

Beim Höller Horn auf der Sophienhöhe wurde absichtlich nährstoffarmer Sand, toniges Material und Kies verkippt. Das Gelände wurde auch nicht rekultiviert. Hier wird heute die natürliche Ausbreitung von Pflanzen und Tieren erforscht. Der Turm mit Wetterfahne ist einem spätmittelalterlichem Förderturm einer Erzgrube nachempfunden. (Quelle http://www.euregio-im-bild.de/fotos/sophienh-he-h-ller-horn-2.html)


Noch ein Highlight, von dem ich gar nicht wusste, dass es das gab, war das Höller Horn. Auf einmal standen wir vor einem Pfad und sagen einen irren Sandberg (klar – ehemaliges Braunkohlegebiet), der zeigte sich aber so interessant, dass wir dort hochgingen. und da war es dann, dieses Höller Horn.

Der Ausblick auf ein sandiges Hügelgelände schien fast irreal. Vor allem, wenn man aus einer fein rekultivierten grünen Oase dann auf ein solches Gelände trifft.

Es waren wahnsinnig tolle Eindrücke. Und diese eigenartige Atmosphäre war sicherlich auch dem Licht geschuldet. Ich sag’s ja – irgendwie war das Ostern – aber halt mal ganz, ganz anders.

Geheimnisvolles Licht auf dem Höller Horn.

Aussicht auf das Abbaugebiet. (Man kann den Bagger ganz schwach erkennen.)

Fazit:

Wir haben die Sophienhöhe noch längst nicht durch. Dazu ist sie zu groß. Ich freue mich schon auf weitere Entdeckungstouren – direkt vor der Haustüre. 🙂

Hier die Streckendaten:

 

 

 

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