Wandern

Vier-Berge-Tour in der Osteifel … der frühe Vogel … :-)

Ja! Der frühe Vogel fängt den Wurm 🙂

Nachdem ich gestern erfahren musste, dass mein geplanter Hessentrip ausfallen muss, weil dämliche Straßenbauarbeiten die Erreichbarkeit meines Ziels verhinderten, suchte ich nach einer Lösung, die mich ein wenig trösten sollte.

Wir sind also vor dem Wecken aufgestanden, um vor 8 Uhr heute morgen in der Osteifel die „4-Berge-Tour“ anzugehen. Um 7.45 h starteten wir bei schönstem Wetter die Route, die ich schon länger auf dem Plan hatte. Wir genossen 16 Kilometer, auf denen wir keiner Menschenseele begegnet sind.

Wie war beeindruckend schön. 

So herrlich lächelte uns der frühe Morgen an! Zu dieser Zeit war noch niemand unterwegs. Der Parkplatz war also noch jungfräulich leer. Ein guter Start in den Tag. Fanden wir – alle 4!

Nach ca. 2 Kilometer erreichten wir das Felsengebiet „Rauhbuur“ mit massiven Tuffsteinwänden, deren Steine lange Zeit zum Backofenbau genutzt wurden. Hier konnte Suri dann wieder seine Kletterkünste unter Beweis stellen. Schön, wenn eine Tour mit einem solchen Highlight startet.

Entlang der massiven Felswänden, wanderten über kleine Pfade und teilweise über Brücken. Das Licht-Schatten-Spiel, die Ruhe und das Vogelgezwitscher machten den Morgen wirklich perfekt!

Nach ca. 7 Kilometern erreichten wir einen wundervollen Rastplatz. „Maifeldblick“. Hier war Wasserpause angesagt. Auch wenn die Temperaturen mit 10 Grad sehr angenehm waren, die Sonne und das bergauf ließen die Jungs doch arg dürsteln. Also Pause und Aussicht genießen.

Von unserem Rastplatz aus ging es zunächst bergab. Zunächst durch Wiesen und über Feldwege. (Mit viel Wildwechsel!!!) Dann wieder auf Pfaden durch den Wald.

Am 3. Berg „Sulzbusch“ befand sich dann – sehr zu Suris Freude – eine Snackhütte. Logisch, dass wir hier verweilten. Hier gab es neben Wasser auch wirklich Snacks und für mich ein Frühstückchen.

Die Aussichten waren bombastisch. Die Vögel kreisten über das Tal und die Fernsichten waren extrem prima.

Jetzt ging es wieder bergab. Einen recht einfach zu begehenden Weg zur „unschönsten“ Stelle, an einem Motorcross-Gelände vorbei. Das fand Capper gruselig. Die beiden anderen Jungs haben sich nicht durch den Krach irritieren lassen. Als wir diese dann passiert hatten kamen wir zunächst an Sandhöhlen vorbei, um dann den Hochstein zu ersteigen.

Hier mussten wir uns auch am Rande einer Schafherde vorbeizwängeln, die gerade vom Hochstein runtergetrieben wurde. Der Schäfer war total nett, die Schafe auch aber „Bella“, der Hund des Schäfers fand uns nicht sonderlich spaßig.

Wir haben es überlebt 😉 und dann mussten wir noch einmal durchstarten. Der Weg war toll, aber schwer zu gehen.

 

 

 

Wir kamen an der Genovevahöhle vorbei. Logisch, dass Suri die erst einmal inspizieren musste.

„Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Genovevahöhle nur unter dem Namen Kuttbachhöhle bekannt. Ein Beamter aus Mayen wurde nach Pfalzel versetzt. Als er diese Höhle bei einer Wanderung sah, erinnerte er sich an die heimatliche Genoveva-Legende. Danach soll Pfalzgraf Siegfried Genoveva, die Tochter des Herzogs von Brabant, zur Frau genommen haben. Als er einstmals in eine Fehde zog, bezichtigte der Haushofmeister Golo nach der Rückkehr des Grafen dessen Frau der Untreue. Sie wurde mit ihrem Sohn verstoßen und flüchtete mit ihrem Kind in den Ardennenwald. Kläglich lebten sie von den Früchten des Waldes und eine Hirschkuh spendete ihnen Milch. Nach Jahren fand der Pfalzgraf seine Frau und seinen Sohn wieder. Freudig und reuevoll nahm er sie wieder auf. Der böse Golo erhielt seine wohlverdiente Strafe.“ (Quelle Wikipedia)

Beeindruckende uralte Baumriesen.

Ein wenig Hauch von Moor.

Und die letzte Station der Wanderung war der Erlenbrunnen, der – natürlich – von Suri sofort wieder inspiziert wurde.

Und prima – da gab es auch noch einmal fließend Wasser. Also nicht Erlenbrunnen sondern Hundetränke.

Auf den letzten Metern zu Auto durften die Jungs aber dann auch noch einmal in einen Bachlauf. (Fand Laurin auch viel besser.)

Die vier Berge waren:

  • Vulkane Gänsehals,
  • Schmitzkopf,
  • Sulzbusch und
  • Hochstein

Alles in allem wieder eine Tour, die sich wirklich gelohnt hat. Auch wenn der Parkplatz ziemlich voll war, als wir „landeten“, haben wir auf unserer Strecke niemanden getroffen. Das lag vermutlich daran, dass wir wirklich so extrem früh losgezogen sind. Da hatten wir das Reich ganz für uns alleine.

Hier die Streckendaten:

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