Wandern

Premiere im Siebengebirge – bisher wanderten wir immer alleine …

Mit Freunden unterwegs

Eine wunderschöne Tour gab es heute im Siebengebirge. Es war die Entschädigung für die nicht soooo tolle Wanderung am vergangenen Wochenende.

Heute tourten wir – erstmals nicht alleine – sondern mit 2 weiteren Hunden und dem dazugehörigen Menschen – ein Stück weit im Siebengebirge. Auf 13,6 Kilometern machten wir eine „selbstgebastelte“ Runde über den Ölberg (449,5 m) über den Nonnenstromberg (335 m) zum Petersberg (336 m) und dann durch teilweise „wilde“ Tampfelpfade wieder retour zum Ausgangspunkt. Wir überwanden dabei insgesamt gute 747 Höhenmeter im Auf- und 749 im Abstieg.

Ein wenig „Sorgen“ hatte ich schon, wie es so klappen würde mit den 5 Jungs. Zwar kennen sich die 4 Spaniels schon lange aber es ist schon etwas anderes, wenn man nicht einfach spazieren geht und die Hunde freilaufen oder ob man im Team und aneinander gebunden bergauf und bergab geht. Dazu war Suri den beiden Freunden ja noch nicht bekannt. Der aber hat mit seinem Charme sofort klar gestellt, dass er sicherlich nicht auf irgendwelche Diskrepanzen aus ist.

Und Caps und Laurin verhielten sich vorbildlich. Super lenkbar waren sie. Genau da hatte ich gedacht, sie würden im großen Rudel die Ohren auf Durchzug stellen. Aber nein – es hat so was von Laune gemacht.

Das Wetter war traumhaft. Allerdings sind die ersten wärmen Touren immer anstrengend. Das merkte man den 5 Jungs und den 2 zweibeinigen Mädels zum Schluss der Route auch ein wenig an. 😉

Erstes Ziel war der Ölberg, den hochstiegen, um einfach mal den ersten Überblick zu bekommen.

Die Wege waren so ziemlich ganz nach unserem Geschmack. Viele Pfade, ein paar Verschnaufwege, die gut befestigt waren, um neue Kraft für die dann folgenden Serpentinen hoch oder runter zu tanken.

An vielen Ecken gab es wunderbare Fernsichten.

Der Blick auf den Ölberg, auf dem wir kurze Zeit zuvor waren.

Einmal drehen und schon gibt es eine neue Sicht. Hier Richtung Siegburg.

Anschließend wanderten wir dann zum Nonnenstromberg. Hier gab es unsere geliebten Wurzelpfade. Bergauf ist alles immer super. Bergab dann schon anstrengend mit dem Frontantrieb. Allerdings waren sie – wie schon erwähnt – ziemlich brav heute.

Während wir von hier oben dann auch wieder den Ausblick genossen, hatte Rinchen wieder eigene Ideen. Buddeln und Rucksack bewachen. So tut halt jeder das, was er für richtig hält 😉 Hier waren wir bei Kilometer 5 und hatten nun etwas über 2 Kilometer zum Petersberg vor uns. Für mich mit die schönste Strecke. Wobei eigentlich alles seinen Reiz hatte.

Ich muss nicht erwähnen, dass Suri wieder jede „Snackhütte“ inspizierte 😉

Ach – er ist einfach so goldig. Und er freut sich immer riesig, wenn er irgendwo eine Hütte entdeckt.

Ich liebe einfach altes Mauerwerk aus der Vergangenheit. Davon gab es hier und da einiges. Allerdings muss ich mich noch schlau machen, was das genau früher mal war. Muss mit dem Petersberg in Verbindung stehen.
Und natürlich gab es auch Natur. Diese Pilze lachten mich förmlich an. Wunderschön sind sie.

Und dann erreichten wir auch den Petersberg. Ich war ja schon mal zu anderer Jahreszeit hier, da war es mächtig voll. Heute herrschte aber wirklich absoluter Frieden dort oben.

Das obligatorische Petersberg-Foto: Der Blick über den Rhein nach Königswinter.

Suriman gönnte sich eine Pause. Ja. Es war schon verdammt warm. Und wir sind es einfach noch nicht gewohnt.

 

Dann ein Blick vom Petersberg in Richtung Hennef. (Dafür, dass eigentlich Bewölkung angesagt war, war die Aussicht absolut toll.)

Und auch klar. Die Fundamente der mittelalterlichen Kirche vom Petersberg mussten auch abgelichtet werden.

Nun folgte der abenteuerlichste Abschnitt der Route. Da bei selbstgebastelten Routen natürlich nicht immer klar ist, ob die Pfade wirklich noch begehbar sind, erlebt man hin und wieder Überraschungen. Wir kämpften uns tapfer durch Pfade, von denen man erahnen konnte, dass sie mal begangen wurden. Darüber hinaus auch über unwegsame Passagen inklusive umgestürzte Bäume, Tannengeäst und dergleichen mehr. Mittendrin haben wir aber eine schöne Ecke gefunden, bei der wir eine Pause einlegten. (Pause machen macht wirklich mehr Spaß, wenn man nicht alleine unterwegs ist 😉 )

Auch hier machte Laurin deutlich, dass Pausen nur was für Weicheier ist. Er hat sich derweil einen Job gesucht und verprügelte einen morschen Baumstamm.
   

Mein Fazit:

  • Wandern zu siebt macht Spaß!
  • Das Siebengebirge ist immer wieder schön.
  • Eine wirklich tolle Tour – all inclusive. (von den Wegen und Pfaden her, vom Wetter, von der Stimmung, einfach toll!)

Und hier dann die 5 Jungs mal zum Abschluss der Tour gemeinsam. Bitte hübsch lächeln 😉

Alle Bilder dieser Wanderung gibt’s hier.

Zum Schluss dann noch die obligatorischen Streckendaten:

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