Wandern

Sentimental … wundervolle Stunden in der Nordeifel

Man steht auf und im Herzen ist jemand, der ganz doll zeigt, dass er da ist.

Heute war so ein Tag, an dem ich in die Morgensonne schaute und die Gedanken waren ganz und gar bei lieben Seelen, die mir so viel bedeuten. Mit dieser sentimentalen – nicht traurigen aber nachdenklichen Stimmung – starten wir 4 eine wunderbare Wanderung in der Rureifel.

Und im Herzen trugen wir unseren Unci ganz feste mit und ganz liebe Menschen, denen ich heute gedanklich so unendlich nahe war.

Aber auch mit solcher Stimmung kann man Wanderungen – oder gerade deswegen (!) – so genießen. 🙂

Die Route, die wir uns für heute ausgeguckt hatten war relativ einfach zu gehen. Überwiegend befestigte Wege. Kunststück – wir wanderten zu einem Großteil auf „barrierefreien“ Pfaden. Eine Idee, die ich grundsätzlich gut finde, denn so können auch gehandicapte Menschen die Natur genießen. Und diese Wege empfand ich nicht, wie sonst, wenn ich auf befestigten Wegen gehen muss, als schrecklich. Nein, sie waren halt einfach zu laufen, aber sie waren nicht so offensichtlich „befestigt“, bzw. es schien, mit Sinn und Verstand gemacht worden zu sein. Von den 18,2 Kilometern liefen wir demnach gut 10 Kilometer „einfach“ und den Rest auf den von  uns so geliebten Wurzelpfaden.

Ich bin mir sicher, dass diese Strecke ein „Alptraum“ ist, wenn die Jahreszeit eine andere ist. Aber so hatten wir – bis auf 2 kleinere Gruppen – den Wald für uns.

Wasser gab es natürlich reichlich auf dieser Strecke. Und das Wetter spielte mit, so dass wir extrem schöne Licht- und Schattenspiele der Natur genießen konnten.

Auf leichten Abwegen genossen wir dann die absolute Stille und irgendwie unwirkliche Bilder. So magisch das auch war, Laurin und Capper hatten allerdings wenig Sinn für die Schönheit. 😉

 

Nach ca. 8 Kilometern entdeckte Suri wieder eine Hütte.

Selbstverständlich musste er unbedingt dahin. Ich erwähnte bereits die Gedankengänge Suris:

Hütte = Snackpause

Also kraxelten wir Suri nach und – na klar – bekamen die Jungs auch einen kleinen Snack.

Was sein muss, muss einfach sein.

 

Im Gegensatz zu den Spanieltypen, scheint Suri, wie ich, doch etwas ehrfürchtiger die Ausblicke zu genießen.

Ein Highlight war der wahnsinnige Ausblick von der Hirschley auf die Nordufer des Rursees. Hier machten wir auch eine wirkliche Pause von 15 Minuten.

Bis hier waren wir etwas 10 Kilometer unterwegs gewesen.

 

Von hier aus verließen wir nun die Uferseite des Rursees und gingen dann auch nicht mehr den geplanten Pfad sondern machten ein paar Kilometer extra. Wir steuerten noch die Urfttalsperre an. Dazu mussten wir einen wundervollen steilen Trampelpfad bergabwärts wandern. Das klappt ja zum Glück nun auch mit den Spaniels recht gut, so dass es keine Toten und verletzten gab 😉 und auch kein entnervtes Frauchen.

Von dort aus ging es natürlich auch wieder bergauf, um dann noch ein paar Kilometer auf wunderschönen Pfaden zu laufen. Den Spaniels gönnte ich einen kurzen Freilauf, den ich aber relativ schnell wieder beenden musste, weil Laurin Wild in der Nase hatte. AGRRR. Wenn Bübchen auf den 2 Pfiff nicht mehr unvermittelt kommt, dann ist was im Busch. Caps war entsprechend vorgewarnt. Er durfte noch ein paar Minuten länger frei düsen, aber dann wurde es auch für ihn höchste Eisenbahn, wieder an die „Kette“ zu kommen. (So ist das im Leben eines Jagdhundes…. )

Die Jungs liegen hier groggy und sehr zufrieden rum. 18 Kilometer waren ja jetzt auch nicht so ganz von schlechten Eltern. Es war eine wunderbare Tour, die wirklich von A-Z viel Spaß gemacht hat, auch, wenn die Gedanken häufiger mal bei mir liebgewonnenen Seelen weilten.

Und hier die obligatorischen Streckendaten:

 

Ein kleines Video mit sentimentalem Hintergrund 😉

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