Wandern

Das Wetter kann man sich halt nicht aussuchen … aber von oben war es trocken – immerhin!

Raus wollten wir trotzdem. Also marschierten wir von zu Hause aus los und haben nun wieder etwas über 14 Kilometer mehr auf den Sohlen. Und überhaupt – es war zwar trocken von oben, dennoch brachte es uns mehr als nur einen mitleidigen Blick ein, als wir am Ende wieder durch das Dorf nach Hause liefen.

Sauber aussehen ist anders!

Einen konkreten Wanderplan hatte ich nicht. Ich wusste nur, wir wollten an der Erft entlang. Ob dann Richtung Bedburg oder Kaster – diese Entscheidung übernahm Suri. Er wollte unbedingt Richtung Kaster. Da er noch nie diese Tour mitgegangen war, haben wir seinen Wunsch erfüllt 😉

Viel Neues zu berichten habe ich nicht. Die Werwolf-Route als auch Erft-Kasterer-See sind wir ja nun schon gegangen und haben darüber berichtet. Trotzdem – es gibt keine Tour, die nicht so ihre eigenen Seiten beschreibt. Heute waren dann die Vögel an der Reihe, die mich absolut in den Bann gezogen haben.

An der Erft verfolgten wir – oder er uns – ein wunderschöner weißer Reiher. Aber immer, wenn ich die Kamera parat hatte, flog er so dämlich über die Erft, dass ich nur Äste und Gestrüpp vor der Linse hatte. Sehr sehr schade, weil es wirklich imposant ist, wenn so ein riesiger Reiher über das Wasser gleitet.

Dafür sahen wir einen „alten“ jungen Bekannten wieder. Ein mittlerweile auf sich selbst gestellter Jungsschwan. Im Frühjahr hatte ich einige Bilder von ihm geschossen im Kreise seiner Eltern und Geschwister. Nun ist es bereits ein großes Tier, wenn auch das Federkleid verrät, wie jung er eigentlich noch ist.

Wir wanderten also abwechselnd auf befestigten Wegen und Trampelpfaden an der Erft und Mühlenerft bis hin zum Kasterer See. Suri hatte mega Spaß. Pfützen toll – Spaniels ärgern toll – das Leben ist einfach super toll! 🙂

Am Kaster See kam dann doch tatsächlich auch die Sonne mal kurz zu Vorschein. Damit hatte ich gar nicht gerechnet. Also verweilten wir eine Weile am See und ich beobachtete die ganzen Vögel, die auf der anderen Seite das Ufer und kleine Felsbrocken im Wasser besiedelten. Etwas lachen musste ich über ein Komoran. Der hatte wohl „Schauschwimmen“ auf dem Programm und gab wirklich alles. (Es erinnerte mich ein wenig an meinen Müffjö 😉 ) Jedenfalls hexte er durch das Wasser und niemand dort interessierte es wirklich. Weder die Nilgänse noch die Blesshühner oder die Stockenten, als auch die einsame Bergente beachteten diesen spinnerten Komoran. Seine Artgenossen saßen derweil gelangweilt auf den Felsen oder Ästen und äugten hin und wieder mal rüber. Es war schon witzig anzusehen.

 
 Suriman genoss natürlich seine „große“ Freiheit. Aber von ihm weiß ich, dass er auf keinen Fall mit Ruhe suchenden Vögeln um die Wette plantschen will.

Bei den Spaniel-Typen bin ich mir da nicht ganz so sicher. Also – war heute am See absoluter Leinenzwang für die beiden.

Dafür gab es aber einen Keks zwischendurch. Nicht super aber besser als gar nichts.

 

Wir verließen nun den Kasterer See und gingen dann auf halber Höhe die Kasterer Höhe entlang zurück zur Erft.

Dort trafen wir dann noch einmal den Schwanenmann und die Jungs konnten sich noch den Rest Schlamm geben, der uns noch fehlte, um völlig verdreckt und eingesaut wieder nach Hause zu kommen. So ist es halt.

Dennoch ist die Runde immer wieder mal schön zu laufen. Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.

Und hier noch die obligatorischen Streckendaten:

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