Wandern

Schneewanderung in der Eifel (NSG Buntsandsteinfelsen Rurtal)

Wieder alles richtig gemacht. Leider ist uns heute ein Termin geplatzt, auf den wir uns gefreut hatten. Deshalb haben wir umdisponiert und sind spontan in die Voreifel gedüst, um das herrliche Winterwetter zu genießen. Logisch 😉 – eine Strecke hatte ich mir schon ausgeguckt und ich hatte sie auch auf mein GPS-Gerät geladen. Dumm nur, wenn man sich niemals daran hält, was ein technischer Begleiter so sagt, bzw. wenn man noch nicht einmal darauf guckt.

Ich muss niemandem erzählen, dass wir wieder ziemlich anders gelaufen sind, als ich es geplant hatte. Aber schlimm war es nicht – es war nämlich wunderschön!

Um den Bericht genau zu beginnen: Wir wanderten in der Ortschaft Blens (um genau zu sein am Bahnhof Hausen) los. Erst ging es durch eine kleine Siedlung, recht rasch aber waren wir im Wald.

Wirklich fasziniert waren wir alle 4 vom Schnee. Nicht, dass wir in der Eifel im Winter keinen Schnee erwarten würden 😉 . So ist es nicht. Aber irgendwie hatte ich nicht mit streckenweise so tiefem frischen Schnee gerechnet. Um es vorweg zu nehmen. Mein Muskelkater macht sich schon bemerkbar und die Jungs liegen hier auch nur schnarchend rum. Und das nach „nur“ 11 Kilometern.

 

 

 Am Anfang der Tour sah es noch gar nicht so furchtbar schneereich aus. Aber die Stimmung war schon fantastisch. Ruhe pur – kühl – zauberhafte Lichtspiele.
 Und nach etwas einer 3/4 Stunde Marsch hatten wir einen kleinen Beobachter. Er passierte etwa 600 Meter von uns entfernt den tief verschneiten Weg und lief ins Feld. Die Spaniels waren noch so mit anderen Gerüchen beschäftigt, dass sie Herrn Fuchs gar nicht mitbekamen. Suri schon. Aber er war total brav und bliebt schön bei mir. So konnte ich diesen schönen Fuchs in Ruhe fotografieren.
 
 Nach etwa 5 Kilometer Wanderung vorwiegend am Waldrand und über Felder erreichten wir dann den Klemenzstock. Man sagt, es sei der schönste Aussichtspunkt von Nideggen. 🙂 Wie auch immer – wir hatten herrliche Aussicht und die Jungs wurden neben dem obligatorischen Pausensnack auch mit einer Schneetoberunde belohnt.

 
 Ich glaube, diese Bilder benötigen keine Beschreibung, wie es uns am Klemenzstock ergangen ist 🙂
 Wir marschierten weiter – irgendwie wirklich planlos. Aber es war soooo schön. Aber – dadurch, dass wir „irgendwie“ gegangen sind, hatte uns teilweise der Tiefschnee im Griff. Das war anstrengend.  Irgendwann aber stießen wir auch wieder auf gut begehbare Wege. (Leider haben wir durch unsere „Frei-Schnauze-Aktion“ nicht die Sehenswürdigkeiten mitbekommen, die wir eigentlich geplant haben.)
 Das macht aber nichts. Denn wir sind sehr gerne wieder bereit, nochmals dort zu wandern 😉 Und dann nutzen wir einfach auch mal hin und wieder das GPS. 😉

Unser kleiner Scout entdeckte dann, da 2 Kilometer vor unserem Strecken-Endpunkt noch eine kleine Hütte. Was wäre Suri ohne eine Hüttenbelagerung <3. Er freut sich immer diebisch über Hütten, die er schon – sehr clever – als Rast- und Snackpausenpunkt identifiziert.

Sollte er habe. Er bekam seinen Keks, war glücklich und dann marschierten wir weiter.

 

 

 

 

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