Dinge des Jahres

Ein farcettenreiches Jahr ist bald Vergangenheit … Jahresrückblick

Wie war es denn nun – unterm Strich – mein Jahr 2016?

Wenn ich in mich gehe – alles in allem war es ein gelungenes Jahr! Klaro – es gab hier und da Nackenschläge und auch mal nicht so schöne Momente, aber alles in allem kann ich nur sagen, für mich ging es sehr in Ordnung.

Was bewegte mich?

  • In erster Linie dieser Terror und das Elend auf dieser Welt. Matschbirnen, die meinen, nur ihre eigene Einstellung ist die Richtige.
    Das Leid soooo unendlich vieler Menschen, das war (und ist) schwer zu ertragen.
  • Genauso unerträglich ist es, das Leid vieler Tiere mit anzusehen. Wie kann es sein, dass die Menschheit so verroht? Das nur noch das eigene Leben zählt.
    Es muss nicht jedes Tier auf Watte gepackt in Designer-Körbchen leben. Aber jedes Lebewesen – JEDES – muss das Recht auf Leben haben. Ein Leben ohne Qual und Elend.
  • Mein Unci fehlt mir. Nach wie vor gibt es Momente, da ist er mir so unendlich nahe. Ich kann ihn spüren, aber nicht sehen. Ich fühle ihn und muss feststellen – es sind meine Gedanken an ihn.
  • Unfassbar dankbar bin ich Menschen, die mir geholfen haben – ohne dass sie mich kannten. Die mir ermöglichten, mit meinem Kopf durch die Wand zu gehen um den Suri-Man (ja, er ist ein Wink von Uncas, dabei bleibe ich ) nach Hause zu holen.

Was machte mich sehr glücklich?

  • Meine Familie, die mich so nimmt, wie ich bin. Die mich aufgenommen hat, obwohl ich mich so lange Zeit rar gemacht habe.
  • Laurinchen, die Krawallschachtel. Was wäre die Bude ohne Budenzauber?
  • Der Müffjö, der riesen große Chaotenjunge. So viel Blödsinn kann eigentlich keiner alleine machen. Von daher: Er muss in sich mehrere hausen haben!
  • Suri, mein pequeño hombre español. Mit Suri-Man kam die Leichtigkeit wieder. Er hat unser Leben total umgekrempelt. Ich würde sogar sagen, er hat „entschleunigt“ und Dinge wieder gerade gerückt. Einstellungen geändert. Und dazu: Er ist „schuld“ daran, dass mein Chef mich gefragt hat, warum ich eigentlich nur noch morgens mit guter Laune ins Büro käme. Es wäre so auffällig. 🙂
  • Natürlich machten mich ein Stück weit auch unsere Aktivitäten glücklich. Sportlich gesehen haben wir uns ja verändert. Aber im UK-Obedience haben wir dieses Jahr mehr erreicht, als wir zu hoffen gewagt haben. Das Scootern und nicht zuletzt das Wandern, was einfach befreit!
  • Nicht zuletzt wirklich gute Freunde, die einfach da sind. Egal ob man sieht oder nicht sieht, ob man das gleiche Hobby teilt oder eben nicht. Ob man sich regelmäßig hört oder nicht. Die da ansetzen, wo man am Tage xy aufgehört hat. Und es herrscht eine Klarheit, die unter Freunden einfach da sein muss.

Was habe ich geändert?

  • Nun. Den großen Obi-Sport habe ich den Rücken gekehrt. Ich besann mich auf meine Wurzeln. Und das war etwas, was mir – und damit auch den Jungs – wunderbar tat.
  • Vereine sind derzeit passé. Ein Experiment, bei dem ich nicht wusste, ob ich das wirklich kann. Ja. Ich kann. Und auch das war ein kleiner Befreiungsschlag. Nicht, dass mein Verein mir irgendwas „böses“ angetan hat. Es war meine innere Einstellung und mein eigener innerer Zwang, der mich an – was auch immer – gehindert hat.

Erkenntnisse?

  • Ich habe sicherlich einige Fehler gemacht. Und das tut mir aufrichtig leid. Wenn ich das Gefühl hatte, ich habe etwas falsch gemacht, dann habe ich nachgefragt. Denn nur so kann ich etwas an mir ändern. Viele Menschen haben mir immer sehr offen gesagt, was Mist ist und was nicht Mist ist. Und das auch, wenn ich nicht nachfragte. Das war fair. Alles konnte ich sicherlich nicht ändern, aber viele Dinge wieder gerade rücken. Manche haben mich aber „dumm“ sterben lassen, so dass ich nicht weiß, WAS ich nicht richtig gemacht habe. Das ist eine scheiß Situation – aber ich musste lernen, das zu respektieren. Von daher: Mein Leben geht weiter und ich sehe nach vorne mit dem Wissen, dass ich wieder einiges nicht richtig aber sicherlich auch manches gut machen werde.
  • Gerade in diesem Jahr habe ich gelernt, wie nebensächlich „Erfolge“ sind, wenn die Gesundheit nicht mitspielt. Ich bin dankbar, dass ich hier sitze und das tun kann, was ich gerade tue 🙂

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