Suri - pequeño hombre español

Weihnachten mit Santa Suri

Zugegeben. Ich bin kein wirklicher Weihnachtsmensch. Dennoch war dieses Weihnachten etwas ziemlich besonderes für mich, denn mit Santa Suri, der hier alles immer und jederzeit in gute Stimmung versetzt, kann ein Heiliger Abend wirklich nur witzig werden. Und so war es auch.

Wider Erwarten hatten wir dieses Weihnachten auch wirklich viele Weihnachtswichtel. Ach, was ist das schön, wenn Menschen einfach mal „Danke, dass es Dich gibt.“ sagen. Das hat mich sehr berührt.

Und dann diese wirklich kindliche Freude, den Tag und den Abend zu gestalten.

Am Vormittag ein schönes Telefonat mit einer super guten Freundin geführt und dann begannen den Nachmittag mit einem wunderbar ruhigen Spaziergang. Zwar dosiert, weil Suri noch an einer Muskelgeschichte leicht herumlaboriert, aber – dies vorweg genommen – hat er super überstanden. Ihm geht es auch nach unserem Spaziergang wirklich super gut.

Danach dann lecker etwas zu essen (für mich!!!) gekocht. Dann waren die Hunde dran.

Und jetzt erzähle ich die Geschichte einfach so, wie ich sie für mich interpretiere ;-). Klar haben die Hunde gemerkt, dass ich in einer Erwartungshaltung war. Schließlich hatte ich die Päckchen ja gut verstaut und das war für die Jungs ja schon höchst interessant. Wie denn, wo denn, warum tut sie die denn weg? Was geht hier vor.

(Das große Warten! Langweilig!)

Als ich dann die Pakete hervor holte, ging das große Interesse los. Wobei ich sagen muss, dass das Rinchen sicherlich am meisten Spaß an den Päckchen, dem Papier und dem Geraschel hatte. Caps hatte viel damit zu tun, Beute wegzuschleppen und zu sichern. Suri-Männchen war ganz stolz, als er dann auch mal gegen die schnellen Spaniels etwas ergatterte. Er fand es höchst interessant, allerdings merkte ich ihm schon an, dass er mit der ganzen Spannung arg überfordert war. 🙂 Ja – definitiv ist er noch ein Youngster. (Jetzt schläft und träumt er gerade wild vor sich hin und verarbeitet seinen Weihnachtsstress <3 ).

Es ist für mich nach wie vor ein solches Wunder, dass dieser Bub nun bei uns ist. 5 Monate ist er nun da. Und es ist einfach zauberhaft, was er aus uns gemacht hat. Nach wie vor sind die Spaniels wie ausgewechselt und von meiner guten Grundstimmung ganz zu schweigen. Uncas hat ihn geschickt – da bin ich mir so sicher.

Okay, dann kam das große Auspacken. Es begann zivilisiert – alles war noch in bester Ordnung und recht ordentlich. Dann danach ging es aber dann zur Sache. Capper klaute etwas aus einen Karton und dampfte damit in seine Kudde. Da ich mir nicht sicher war, WAS er da wegschleppte, musste ich natürlich erstmal hinterher. In der Zwischenzeit war die Zeit für Suri und Rinchen gekommen, die ein Stoffspielzeug fanden und auch Gefallen daran fanden. Suri schleppte es erst einmal weg. Nur Laurin beobachtete ihn mit Argusaugen. Leider war Suri unvorsichtig und Rinchen konnte das Teil für sich sichern. Leider nur von kurzer Dauer. Im Null-Komma-Nichts war es dann zerlegt. Typisch Rinchen. 😉

(Im Null-Komma-Nix zerstört 🙁  )

Ich selber freute mich über so viele nette kleine Gesten und Geschenke. Und es ist gar nicht so einfach, sich irgendetwas in Ruhe anzusehen und gleichzeitig aufzupassen, dass die Buben keinen Unsinn machen. 😉 Witzig war es und wirklich richtig, richtig schön!

Mein Santa Suri. Ich weiß, dass er letztes Jahr – ein Tag vor Weihnachten entsorgt wurde. Quasi seiner Retterin vor die Haustüre geschmissen wurde. Er hatte Glück im Unglück, denn Estrella hat für den damals gerade 3-Monate alten Buben das Beste getan. Ihm Liebe und Geborgenheit gegeben. Auch wenn es nur für kurze Zeit war, weil Suri halt schnell wuchs und dann nicht mehr bei ihr bleiben konnte. Aber diese Zeit hat ihn sicherlich ein Stück weit zu dem gemacht, was er ist. Ein wundervoll offener und herzensguter Hundebub.

Suris Zukunft war völlig ungewiss. Was sollte schon aus einem behinderten Bobtailmann werden?

Und nun feierte er sein überhaupt 2. Weihnachten wiederum in Rahmen einer Familie. Nur diesesmal halt mit einer, die immer für ihn da sein wird.

Manchmal überkommt es mich – ich nehme meine Buben alle 3 in den Arm (ob sie nun wollen oder nicht 😉 ) und ich bin einfach nur dankbar dafür, dass sie da sind.

 

Darüber hinaus ist es einfach wunder-wunderschön, dass es Menschen gibt, die mit offenem Herzen an einen denken.

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