Wandern

Entzug vorbei … Wandern im NSG Lüsekamp und Boschbeektal

a-p1640272Es war ja nicht mehr auszuhalten mit mir! Ich war ja nicht mehr ich. So ungeduldig und irgendwie gar nicht im Gleichgewicht.

Deshalb – nach 6 Wochen Pause haben wir dann endlich wieder eine kleinere und leichte Wanderung gewagt.

Es tat soooooooo gut! 🙂

So stiefelten die beiden Spanieltypen und der „pequeño excursionistas español“ im Grenzgebieten Niederlande/Deutschland durch die Naturschutzgebiete Lüsekamp und Boschbeektal.

a-p1640166Landschaftlich ist es schon sehr schön dort. Allerdings – das möchte ich vorweg nehmen, ist das nicht mein bevorzugtes Wandergebiet.

erstens: es ist zu flach dort
zweitens: für meine Begriffe ist dort zu viel los (wobei es heute sicherlich sehr ruhig dort war)
drittens: deutsche Biker sind irgendwie doof, die niederländischen Biker waren total nett und lustig.

Aber gut. Für eine Wanderung – quasi in Rekonvaleszenz – war das wohl genau das Richtige!

Und – jipieh!!!!! – mein Fuß hat gut durchgehalten. Da hat sich die angepasste Sprunggelenkstütze bezahlt gemacht. Sie passte super in den Wanderstiefel, gab unglaublichen halt und der Fuß ist nicht dicker als gestern um diese Zeit auch. Das wäre also schon mal geklärt!

Jetzt zur Tour

Die eigentliche Strecke des Meinvennen-Weges ist 17,4 Kilometer lang. Das wollte ich auf keinen Fall machen. Ich hatte mir vorgenommen, so etwa 8-9 Kilometer (maximal) zu gehen. Letztendlich sind es knapp 11 Kilometer geworden. Um genau zu sein – es waren 10,9 km. 😉

a-p1640235

Die Moorlandschaft war schon entzückend…

Stolz bin ich auf die 3 Jungs. Die Spaniels verhielten sich vorbildlich und waren sehr brav. Auch wenn es einmal etwas bergab ging, was bei belaubtem und nassen Untergrund nicht immer ganz ohne ist, haben sie sich gut an meine Geschwindigkeitsvorgaben gehalten. Großes, großes Lob an die beiden!

Suri tut so, als wäre er schon immer mitgewandert. Er passt sich an, passt auf, hört gut und kann deshalb auch hier und da frei laufen.

Allerdings war das auf den ersten 2 Kilometern so gar nicht möglich, da wir ständig mit Bikern und Fußgängern konfrontiert wurden und dann auch noch in eine Jagd gerieten. Ich hatte da eigentlich schon die „Schnauze“ voll. Dann siegte der Wille – ich WOLLTE mit den Jungs einfach einen tollen Tag in der Natur genießen. Punktum! Wir genossen das dann auch!

a-p1640197a-p1640222 Für die Jungs sicherlich DAS Highlight, dass es die Gegend dort absolutes Feuchtgebiet ist. Biotope, Seen und Moorlandschaften wechseln sich ab. Und so kamen die Jungs dort auch zu ihrem ganz persönlichen Recht auf Wasser 🙂 .

Völlig egal, in welcher Form!

Und das obligatorische Pfützentreten ist ja sowieso bei jeder Wanderungen absolutes Must!

 

a-p1640166 a-p1640210
a-p1640217  Wie schon erwähnt … eigentlich lieben wir mehr das hügelig-bergige. Aber für meinen Fuß war dies sicherlich die bessere Variante. Und – zugegebenermaßen – die Landschaft ist ja schon schön. Biotope, Seen, Heide- und Moorlandschaften. Das ist schon interessant.

Schade nur, dass ich heute viel mehr als üblich nach unten geschaut habe und nicht sooooo viel entdecken konnte, wie üblicherweise. (Aber Sicherheit ging heute absolut vor.)

 a-p1640245  Suri-Man spielte öfter mal den Scout. Er verhält sich wirklich vorbildlich, so dass ich ihn auch mal in Gebieten laufen lassen kann, in denen eigentlich kein Hund frei laufen sollte. (Aber er halt ja dann eine Schleppleine an 😉 .

Nein – Scherz bei Seite: Er darf dann laufen, wenn ich alles gut überblicken kann. Jagen tut er zum Glück nicht.

 a-p1640256 Ich stelle mir vor, wie es aussieht, wenn die Heide blüht. Auch wenn ich es nicht gerne mache – aber zur Heideblüte MUSS ich wohl noch einmal ins Flache-Land zurück.

a-p1640267 a-p1640249 a-p1640214

Hier noch ein paar kleine Eindrücke von den Jungs. Suri genoss seine Freiheit.

Und für all diejenigen, die sich jetzt fragen, warum die Spaniels 2 Geschirre tragen. Und noch dazu ein so dermaßen wanderuntaugliches Norweger-Geschirr.

Das Norweger mit dem einem Brustring ist lose über das eigentliche Zuggeschirr gelegt. Dies dient nur dazu, falls wir mal bergab müssen und die Jungs so sehr die Rennerei haben, kann ich sie im Brustring schnallen. So geht es für mich sicherer ab und ist allemal stressfreier als ständiges Gemecker und Gezerre. Denn am Brustring geschnallt können wir recht entspannt auch schwierige Passagen meistern und zwar ohne Unfälle.

Heute waren die Buben aber so unendlich brav, dass ich diese Notbremse nicht brauchte. 🙂

Fazit für heute:strecke-19112016-meinvenen

  • Das flache Land ist nicht unser bevorzugtes Gebiet.
  • Landschaftlich war es sehr schön.
  • Im flachen Land sind mir einfach zu viele Biker, Reiter und Fußgänger unterwegs, auch wenn wir sicherlich insgesamt nur wenige Begegnungen hatte. (Wir lieben halt die ABSOLUTE Ruhe 🙂 )
  • Es tat sooooo gut, endlich mal wieder zu wandern.
  • Der Fuß hat gehalten, dank bester orthopädischer Ausstattung.

steckendaten-19112016-meinvennen

0 Kommentare zu “Entzug vorbei … Wandern im NSG Lüsekamp und Boschbeektal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.