Wandern

Ja. Es hätte wunderschön sein können … Naturschutzgebiet Struffelt und Dreilägerbachtalsperre

p1630334Mannomann – was habe ich mich auf diese Tour heute gefreut.

 

Eigentlich war es auch wunderschön, allerdings konnte ich diese Tour nur halbwegs genießen, denn leider knickte ich auf halber Strecke so böse um, dass es nicht mehr ganz so traumhaft war, weil ich einfach viel zu gut aufpassen musste, nicht noch einmal umzuknicken.

Wir hatten da noch etwa 7 Kilometer vor uns. Die konnte ich aber zum Glück auf 5 Kilometer abkürzen. 

p1630302Dennoch ist die Landschaft am Fuße des Hohen Venn (im Hohen Venn dürfen Hunde nicht mit), so einzigartig. Und sicherlich werden wir diese Tour nochmals gehen – aber dann unter anderen Bedingungen 😉 .

Unser Start war in Roetgen auf einem Wanderparkplatz. Von da aus ging es sofort auf einem schmalen Waldpfad bergauf. So etwas liebe ich. Gut und gerne 2,5 Kilometer ging es so durch den Wald bis wir dann an das Vorbecken der Talsperre kamen. Von da aus ging es dann 2 Kilometer an der Talsperre, dem riesigen See vorbei bis zur großen Staumauer.

p1630305 Das Vorbecken.
p1630310 Ein Blick durch den Herbstwald auf den Stausee.

Unten: Die Staumauer. Wahnsinn.

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p1630320 Die Spanieltypen posierten noch einmal für die Kamera (und fanden die Pause Mist 🙂 ) Suri war unterdessen auf Erkundungstour. Er hatte Null-Probleme mit den Gittern. Ebenso wenig damit, dass unter den Gittern NICHTS war außer Abgrund.

Von hier aus ging es wieder einen schmalen Naturpfad in Richtung Naturschutzgebiet Stuffelt.

Und leider trat ich auf dieser Passage auf einen nassen, rutschigen Stein und knickte um. Ups – da wurde mir kurzfristig etwas komisch… 🙁

p1630378 Suri ist ja wirklich super brav. Er ging – bis auf wenige Ausnahmen – frei. (mit Schleppleine). Die Spaniels verstanden nicht, warum ich auf einmal so unwirsch war. Ich hatte einfach Sorge, dass sie zu viel ziehen und ich nochmals umknicken würde. Ich hoffe Sie verzeihen mir das.
p1630346-kopie p1630343-kopie Durch die wunderschöne Heidelandschaft und das Biotopgebiet passierten wir auf Stegen.

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Atemberaubend, was wir landschaftlich zu sehen bekamen. Und die Buben hatten auch keinerlei Problem mit den Stegen.

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p1630386 Nachdem wir das Biotop durchquert hatten machten wir dann Pause. Hier waren wir bei Kilometer 6 angelangt. Während die Jungs ihren Snack fraßen habe ich geschaut, wo es – relativ leicht zu gehen – schnell wieder zum Ausgangspunkt zurück gehen könnte.

Schade – ich hätte dort gerne noch ein paar Abstecher hier und dahin gemacht.

p1630392Von hier an gingen wir befestigte Wege, auch wenn unser ursprünglicher Plan ein anderer gewesen ist. Lediglich der letzte Kilometer ging wieder auf einem wurzeldurchzogenen Trampelpfad Richtung Auto.

Das war das aller erste Mal, dass ich einen solchen Weg NICHT geschätzt habe.

Insgesamt ist die Strecke leicht zu laufen, da es keine extremen Steigungen gibt. Trittsicherheit (s.o) sollte man aber haben.

Und man sollte nicht auf nasse Steine treten. Sehr sehr schlecht!

Bis auf den Unfall war es eine super super interessante Strecke. Wir liefen 10.2 Kilometer. Und Suri ist nicht mehr aber auch nicht weniger KO wie die Spanielfreunde. Seine Kondition ist wirklich schon brillant.

Wiederholen wir auf jeden Fall. Und nun hoffe ich nur, dass da in meinem Knöchel nicht zu viel kaputt gegangen ist.

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