Wandern

Excursionista español y sus amigos – Sophienhöhe

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Heute waren wir in der Heimat wandern. Frauchen wollte nicht so weit fahren (ich glaube, sie fühlte sich leicht unpässlich). Aber das Wetter wollten wir bei einer leichten Wanderung doch noch genießen.

Also zogen der spanische Wandermann und seine Freunde mal los.

Ich brauche mal wieder niemandem zu erzählen, dass Frauchen viel mehr Kilometer mit uns gemacht hat, als eigentlich geplant. 😉 Aber so ist sie halt. Und ich – Suri der Muskelmann – halte echt gut durch. Uuuund -ich genieße das Privileg, dass ich zwar mit Schleppleine aber dennoch frei laufen darf. Dummdidumm … Ich bin ja auch brav.

Da sich Rinchen und Caps immer so heftig freuen, wenn Frauchen sich den Gurt umschnallt und die Geschirre rausholt – habe ich mich einfach mal mitgefreut. (Muss zugeben – so ganz habe ich das noch nicht auf dem Kasten, was das bedeutet.)

Aber ich finde – zusammen freut es sich immer am besten. Und es muss ja nicht immer Gründe haben, oder?

a-p1620928 Mit der Sonne im Rücken zogen wir dann los. Wir parkten am Parkplatz des Hundevereins in Niederzier. Von dort aus ging es dann erst einmal einen Kilometer an Feldern entlang. Das war zwar nicht spannend – aber man kann sehr viel sehen und riechen. Und die Morgentoilette konnte man auch prima erledigen.
a-p1620933 Über die alten Rapsfelder hinweg strahlte uns die Sonne an. Die Temperaturen waren noch prima. So um die 17 Grad. Obwohl – ich als pequeño hombre español bin ja aus Malaga andere Temperaturen gewöhnt. Also – schon fast winterlich.

Scherz bei Seite: Es war einfach perfekt.

a-p1620936 An der Gedanktafel für diea-p1630026 Hollermühle ging es dann bergauf. Das fand ich anstrengend. Da ich aber das Tempo bestimmen kann wie ich will, habe ich es mir passend gemacht. Und auf den Waldwegen war es ja auch schattig.

a-p1620942Nach genau 2,7 Kilometern waren wir dann oben angekommen. Da hatten wir dann 183 Höhenmeter überwunden. Nun – für die Spanieltypen lächerlich. Aber für das angeknackste Frauchen und mich doch Wanderungeübten, ist das dann schon etwas. Also – wir waren auf 213 Metern angekommen und machten eine kurze Trinkpause.

Einige werden jetzt die Nasen rümpfen, wenn man mit stolz auf die Heimat herunterschaut. Ja – wir haben Schornsteine. Und trotzdem sind wir glücklich, dass wir diese Heimat haben.

Interessant an diesem Bild – wir konnten fast bis nach Hause gucken. Wir wohnen links neben dem Schornstein, der so präsent im Hintergrund zu sehen ist. Nun ja – es werden schon noch so 5 Kilometer Abstand sein … aber DA ist irgendwo unser Zuhause 🙂

a-p1620956 Von unserem Rastplatz ging es dann in einer großen Schleife 2 Kilometer um ein Biotop. Und ein Biotop bedeutet „WASSER“. Die Spaniels hatten das schon in der Nase und zogen wie verrückt. Frauchen fluchte so vor sich in. Deshalb bin ich – weil ich ja frei laufen darf – dummdidumm – einfach etwas abseits meiner Wege gegangen.
a-p1620959 Und dann fanden wir eine Ecke, wo es einen ganz ganz ganz schmalen zugewachsenen Pfad gab. Frauchen hat Caps abgeschnallt. Der sollte quasi als Scout mal gucken gehen. Keine 3 Sekunden später machte es typische Wassergeräusche da unten. Alles klar. Laurin los – ich hinterher und Frauchen kam eine Weile später auch endlich an.
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a-p1620987 Das war ein Spaß. Auch wenn es ziemlich tief war und ich fast schwimmen musste. Und ein wenig schlammig war es auch. Aber Frauchen sagte, es roch nicht modrig – wir rochen irgendwie alle nach Wasserminze.

Und die Abkühlung war soooo prima. Nun ja – die schlammigen Beine – Shit happens 😉

a-p1630011Wir gingen von dort aus dann ganz seicht wieder bergab. Unser höchster Punkt war kurz vorm Teich, da waren es 235 Meter gewesen. Wie gesagt – nun zogen wir weiter und machten dann nach insgesamt 5,5 Kilomtern eine Pause. Wieder einmal eine super Aussicht Richtung nach Hause.

Jetzt fing es auch an, wirklich warm zu werden. Gut, dass Frauchen immer bestens ausgestattet ist und uns zu Liebe immer 3 Liter Wasser mitschleppt. Es gab einen Keks für uns und eine Banane für Frauchen.

Laurin buddelte, während Caps und ich uns die Gegend anguckten, irgendwelchen Viechern hinterher. Schön blöd – macht ja nur durstig.

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Folgende Informationen gibt es zur Sophienhöhe. Man kann da wirklich herrlich laufen. Wege gibt es – ohne Ende. Da Frauchen das erste Mal dort war, wollte sie halt „erst mal schauen“. Ich bin zuversichtlich, dass es dort noch mehr Wanderungen geben wird.

Die Sophienhöhe, auch Monte Sophia genannt, ist eine durch den Abbau von Braunkohleflözen des Tagebaus Hambachentstandene rekultivierte Abraumhalde, die bei Jülich im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen) gelegen etwa 13 km² Fläche bedeckt und deren höchste Stelle auf 301,8 m ü. NHN[1] liegt. Der Name leitet sich aus den in der Nähe der heutigen Sophienhöhe gelegenen Gutsbetrieben Sophienwald und Sophienerde ab.[2]

Quelle Wikipedia

 

a-p1630028 Nach 2,5 Stunden (2 Stunden laufen und 30 Minuten Pause), waren wir dann wieder unten angelangt.

Und wenn jemand meint, der Suri müsse müde sein, der irrt. Schaut mal auf dem Bild! Der Suriman ist ziemlich weit voran! 🙂

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Und fragt einfach mal nach, ob die 3 Herrschaften denn mal gedenken, in die Puschen zu kommen?

**gg**

 

Stolze 9,1 Kilometer sind wir gewandert.

Frauchen war ziemlich überrascht. So viel wollte sie eigentlich mit mir noch nicht an einem Stück gehen. Sie sagte immer, dass die Grenze jetzt wohl bei 6,5 – 7 Kilometern liegen sollte.

Ha, ha. Ich bin halt der chico súper!

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