Wandern

Endlich wieder Wandertemperaturen! Unterwegs im Siebengebirge

p1620699Das Siebengebirge rief uns!

Nachdem ich die Temperaturen und die Wettervorhersagen akribisch verfolgt habe, beschloss ich gestern, dass wir heute nach Bad Honnef fahren. In dieser Ecke waren wir erst einmal wirklich wandern. Es ist wunderschön dort.

Es gibt jede Menge interessanter Routen. „Man könnte so viel laufen.“ Man könnte, man tat es aber nicht, denn Suri sollte mit! Und auf den Bub nehmen wir Rücksicht. 

Deshalb hatte ich eine Runde von 5,2 Kilometern zusammengestellt. Startpunkt war Bad Honnef (Bondorf) und dann entlang wunderbarer kleiner Pfade durch das Tretschbachtal zum kleinen Breiberg und zum großen Breiberg, um dann weiter auf schönen Pfaden wieder Richtung Startpunkt zu gehen.

Ich muss niemandem sagen, dass es wieder ein wenig anders kam. Letztendlich liefen wir 7,7 Kilometer, weil ich ja immer mal wieder irgendetwas entdecke, wo ich zumindest mal die Nase rein halten – bzw. die Füße rein setzen muss. 😉

p1620703 Ganz nach Spaniel-Geschmack begann die Tour neben dem Tretschbach. Logisch eigentlich, dass die Spaniels nicht auf dem Weg liefen sondern Wassertreten bevorzugten.
p1620711 Wir wanderten nahezu pausenlos auf Waldpfaden. Keine groß befestigten Wege – teilweise eng – immer naturbelassen. So lieben wir das.

Für Suri war es die erste anspruchsvollere Wanderung. Er fand aber auch gefallen an der Sache, zumal er das Privileg hatte, bis auf ein paar kleine Ausnahmen, frei zu laufen. ( Okay – die Schleppleine ist natürlich immer dran.)

p1620712 Super Wetter, super Temperaturen. Und vor allem eine wahnsinnige Ruhe.

Witzig waren den Berg hinauf „Wegplattformen“. Vermutlich deswegen, weil es relativ sumpfig zu sein scheint. Ich hatte schon Befürchtungen, dass Suri streiken würde, denn viel kennt er ja noch nicht. Aber er hat sich alles tapfer von den Spanieln abgesehen und dann lief er, als hätte er sein Leben nichts anderes getan. 🙂

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p1620742 Dann war der Bub so mutig und selbstbewusst, dass er bereits voraus lief, um als erster Brücken und Planken zu überqueren.

Unglaublich – wie schnell er sich Dinge aneignet. 🙂

 p1620752  Wir verließen das Tretschbachtal und wanderten in Richtung „kleiner Breiberg“.

Stetig – wenn auch nicht sehr steil – ging es bergauf. Ich wunderte mich darüber, dass Suri fast stets voraus lief.

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Dann merkte man dem kleinen Mann aber an, dass er ein wenig müde wurde.

p1620763 Suris gemütliches Tempo ließ schlagartig nach, als er die kleine Schutzhütte auf dem kleinen Breiberg sah. Ich weiß nicht, ob die Spanieltypen ihm irgendwann mal erzählt haben, dass Hütten meistens mit einer kleinen Snackpause in Verbindung zu bringen sind. Jedenfalls marschierte er schnurstraks los.
p1620768 p1620767 Suri machte einen auf Begrüßungskomitee. Dann gab es eine Pause, die selbst Laurin (seit Suri da ist verwundert er mich immer wieder) ohne Gemeckere und Gedränge mitmachte. Also Frühstück für alle, Wasser für alle. Kurze Verschnaufpause.

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Während Suri einen „Sekundenschlaf“ hielt und Caps noch am Mampfen war, erkundete Rinchen den Ausguck.

Er fand es großartig, dass man hier auch mal auf die „Fensterbrüstung“ klettern durfte.

Dann ging es weiter.

Wir gingen noch ein Stück weit bergauf zum Aussichtspunkt auf dem „großen Breiberg“. Dieser liegt 313 Meter hoch und bietet eine tolle Aussicht auf den Drachenfels (den wir sicherlich auch irgendwann mal bewandern werden) und den Petersberg. Und klar – den Rhein konnten wir bei diesem Wetterchen auch sehen.

p1620786p1620785 Einfach eine wunderschöne Aussicht hier.

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Nun ging es langsam wieder auf den Rückweg. Suri – gestärkt durch den Snack und den Kurz-Schlaf gab wieder alles.

p1620759 Wir gingen noch ein paar Schlenker, weil ich eben hier und da noch interessante Pfade entdeckte. Leider einen, der tiefer im Busch so zugewachsen war, dass mit Suri dort kein Durchkommen gewesen wäre.

Über einige umgestürzte Bäume half ich ihm, merkte aber auch, dass wir alle etwas müde wurden. Also wieder zurück und einen neuen Weg suchen.

p1620803 Ca. 1,5 Kilometer vor unserem Ziel machten wir noch einen kurzen Halt am „Koferblick“ eine Plattform auf dem Koferberg.

Mit Aussicht nach Bad Honnef und natürlich zum Rhein hin.

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Ein kurzes Stück liefen wir durch Bondorf, um dann am Wald entlang Richtung Auto zu gelangen.

Mächtig stolz bin ich auf die Buben. Suri, der das alles mittlerweile so prima meistert. (Er ist heute gerade mal 2 Monate bei uns!) Und natürlich die Spaniels, die sich so sehr anpassen. Es gibt so viele Veränderungen, unglaublich. Insbesondere der hibbelige Laurin beim Wandern … der nimmt sich so sehr zurück. Als habe er jetzt einen neuen Job. Keine Ahnung was es ist. Aber niemals hätte ich gedacht, dass ich mit allen 3 Buben so entspannt wandern gehen könnte.

Fazit: Super Strecke – sicherlich noch ausbaufähig, weil es noch so viele Highlights in dieser Region gibt.

Für Suri waren die 7,7 Kilometer mehr als genug. Dennoch geht es ihm heute Abend super gut und hat schon wieder eine Runde mit dem Müffjö durch den Garten getobt. Also – Muskelkater kommt vermutlich erst morgen 😉

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