Wandern

Durch den Naturpark Eifel von Abenden nach Nideggen…

a P1570557Wenn die Gedanken Purzelbaum schlagen, dann wird es Zeit. Wir müssen in die Natur. Heute war ich dankbar, dass ich mich letzte Woche umentschieden habe und aufgrund der Wettervorhersagen bei uns gelaufen bin. Goldrichtig war das! So haben wir heute bei traumhaftem Wetter mit guten Wandertemperaturen die Eifel gut genießen können.

Die Strecke ging vom Örtchen Abenden aus Richtung Nideggen. Wir liefen ein Stück durch das wunderschöne Dorf um dann gleich in den Wald abzubiegen. Bergauf – schmaler Waldpfad – ganz nach unserem Geschmack.

Ich denke, die Jungs haben es mir nicht übel genommen, dass ich manchmal nicht ganz bei der Sache war, aber irgendwann kam dann der Punkt, da war ich voll und ganz auf Natur und Genießen eingestellt. Hach – war das schön!

(Das Bild zeigt meine beiden Burgherren auf der Burg Nideggen)

 

a P1570509 Unsere Tour begann mit einem stetigen Bergauf. Schmaler Pfad aber gut zu gehen (es war ja trocken 😉 ).

Um uns herum bereits viel Fels und Geröll. Eben Buntsandstein in der Rureifel.

So ein Toureneinstieg stimmt mit fröhlich – die Jungs erst recht 😉

a P1570519 Das Wetter spielte wirklich super mit. Es ist ein wenig wie „Märchenwelt“ wenn Licht und Schatten so übergangslos aufeinander treffen.
a P1570515 Je weiter wir liefen, desto öfter begegneten wir diesen „Kameraden“. Gigantische Buntsandsteinfelsen, die bei Nideggen auch teilweise zum Klettern genutzt werden. Während die Jungs ziemlich unbeeindruckt waren, stand ich davor mit vielen Ahs und Ohhs im Kopf. Wahnsinn.
a P1570532 Wie dahin geworfen, diese Felsen. Ich habe nachgelesen:
„Hier bei Nideggen tritt das rheinische Schiefergebirge zusammen mit den roten Felsformationen des Buntsandsteins auf. Buntsandstein, ein Gemisch aus rotschwarzem Kies und glänzendem Sand, entstand vor 220 Millionen Jahren. Erdgeschichtlich gestern, vor etwa 2 Millionen Jahren, grub sich dann die Rur als Urstrom in die Landschaft und modellierte das Relief der heutigen Felslandschaft mit hochaufragenden Felstürmen und schroff abfallenden Felswänden.“ (Quelle: Nideggen.de)
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Entlang an schroffen Felsen hangelten wir uns sowohl auf- als auch abwärts. Hin und wieder konnten wir durch das Buschwerk die Aussicht genießen. Und dann sahen wir erstmals die Burg Nideggen.

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a P1570541 a P1570547 Zwei Kilometer noch, so sagte uns die Karte. Dabei nahmen wir auch noch einmal eine kleine Aussichtsplattform in Anspruch. Aber den Jungs war nicht nach Fotoshooting. Keine Zeit – sie wollten weiter.

Beim Aufstieg kamen dann die ersten Vorboten, dass wir in der Umgebung der Burg angekommen waren. Ruinenreste – mitten im Wald.

Das ist etwas, was mich immer wieder elektrisiert. Ich liebe Ruinen!

a P1570549a P1570551 Und dann, die Burgmauer und 500 Meter weiter dann der erste Turm, quasi fast zum Anfassen.

Zur Burg Nideggen habe ich folgendes gefunden:

Die Grafen von Jülich bauten 1177 die Burg Nideggen im damals strategisch wichtigen Grenzgebiet zur damaligen Herrschaft Monschau. Sie sollte das Gebiet der Grafen gegen die Interessen des Erzbischofs von Köln schützen. (Quelle und zum Weiterlesen: http://www.rhein-eifel.tv/burgen/eifelburgen/burg-nideggen.html)

 

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a P1570555  Meine beiden Ruinen- und Burgen erprobten Burggrafen mussten auch als erste Aktion zunächst mal prüfen, ob alles in Ordnung ist.

Dann begaben wir uns zu unserem Picknick. Rucksack auf – Kekse in die Hunde und Banane in das Frauchen. 2 Liter Wasser. Danach Heimweg planen und los geht…

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Es waren „nur“ knapp 10 Kilometer. Aber die waren wunderbar. Nun gehen wir wieder gestärkt in die kommende Woche.

Alle Bilder hier.

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