Wandern

Kurz mal zwischen Natur und Kraftwerk

WP_20160625_08_36_53_ProAm Samstag soll gewandert werden. Das hatte ich mir schon die ganze Woche in den Kopf gesetzt.

Als dann heute morgen um 5 Uhr die Nacht zu Ende war, musste ich mit bedauern akzeptieren, dass die Wettervorhersage weiterhin Dauerregen anzeigte. Soooooon schiet 🙁  Dafür dann in die Eifel fahren? (Und dabei hatte ich mir eine interessante Route ausgesucht.)

Also umdisponiert: Hier ist ja auch ganz nett und die Eifel sparen wir uns für besseres Wetter auf.

Um 6.40 h brachen wir also von Zuhause aus auf. Zunächst die paar Meter durchs Dorf getapert um dann Richtung Kraftwerke/Erft zu gehen.

Einen Teil der Strecke unten an der Erft kenne ich schon. Nun sind wir aber noch weiter gelaufen, an der Wassermühle vorbei. Wahnsinn! Ist das schön hier. Selbst wenn das Wetter nicht wirklich einladend war. (Aber der angesagte Dauerregen war nicht. Kein bisschen Regen!!! 🙂 )

WP_20160625_07_30_15_Pro WP_20160625_07_35_15_Pro WP_20160625_07_35_07_Pro WP_20160625_07_35_01_Pro

Die Wassermühle, im ersten Bild sieht man das Wehr des unteren Wasserlaufs, wurde bereits 1335 erstmals erwähnt. Natürlich ist sie x-mal zerstört und wieder aufgebaut worden. Früher wurde hier mit Wasserkraft das Korn der Bauern gemahlen. Heute wird dieses wunderschöne Gebäude für Büros und Praxen genutzt.

Kurz um – ab hier wird es echt idyllisch. Die Erft hat was – und das finden die Jungs auch immer wieder. Ein kurzes Bad ist absolutes MUSS! 😉

WP_20160625_07_44_03_Pro WP_20160625_07_41_05_Pro WP_20160625_07_38_53_Pro WP_20160625_07_37_41_Pro

Schwäne gibt es auf der Erft ziemlich viele. Ich liebe es, sie zu beobachten, wenn sie so lautlos durch das Wasser „gleiten“. An der Erft entlang gab es einen wunderschönen Weg, der dann irgendwann zu einem Biotop führte. Hier war ich leider nicht schnell genug mit der Handykamera. 2 Graureiher saßen mitten im Teich und es war soooo toll anzusehen. Mir blieb leider nur nur übrig, den Wegflug eines dieser Tiere kurz zu fotografieren. Das ist mit einer Handykamera aber eben nicht so prickelnd. Frösche und allerlei Vögel gaben ein super lautes Konzert und außer uns war niemand anders da. Hach 🙂

Anschließend marschierten wir Richtung Neuenhausen, dort in den uns sehr bekannten Wald im ehemaligen Kohleabbaugebiet (Vollrather Höhe). Hier machten wir dann eine kurze Pause. Ich hatte noch nichts gefrühstückt und die Jungs wollten auch einen Snack und außerdem mussten wir alle etwas trinken. Von da an ging es dann bergab Richtung Heimat. Schön auf Naturpfaden durch den Wald mit einer etwas sehr steilen Stelle. (Das macht uns aber nichts mehr aus, denn wir haben ja zivilisiertes Bergablaufen geübt und somit gibt es keinen Stress mehr dabei.

WP_20160625_08_58_09_Pro WP_20160625_08_36_53_Pro WP_20160625_08_07_02_Pro WP_20160625_08_05_37_Pro

Also mein Fazit: Eifel wäre sicherlich noch viel schöner gewesen. Dennoch bin ich ziemlich begeistert von vielen Passagen dieser Tour. Und ich sag’s ja immer – auch bei uns zwischen Industrie und Kraftwerken ist die Gegend schon reizvoll. Schon alleine wegen der Gegensätze Natur vs. Kraftwerke.

Am Ende standen wieder 12,2 Kilometer mehr auf unserem „Tacho“ und nun sind wir alle wieder zufrieden.

strecke260616 Prfil260616 Googleansicht260616

 

 

2 Kommentare zu “Kurz mal zwischen Natur und Kraftwerk

  1. Liebe Birgit,
    heute sind wir diese Tour mit den Jungs gelaufen 😀 – wobei der Opa zuhause geblieben ist.
    Nur mit einem Foto von deinem Plan bewaffnet ging es los und es war eine sehr schöne Strecke, wenn man nicht kilometerweit fahren möchte.
    Danke für den Tipp!!

  2. Bifu1967

    Oh…. Das ist ja prima! Schön!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.