Wandern

Teufelsschlucht & gigantische Landschaften

a WP_20160409_16_38_26_ProEine Auszeit … ja genau die haben wir uns gestern genommen. Gedanken auf ganz andere Dinge zu konzentrieren, sich auspowern und dabei eine wahnsinnige Landschaft erleben. Das war unsere Wanderung im Naturpark Südeifel durch und um die Umgebung der

Teufelsschlucht.

Wir liefen zunächst auf der Premiumroute 6 „Teufelsschlucht“ haben aber einen anderen Startpunkt gewählt. Der empfohlene gefiel mir gar nicht, also bin ich weiter gefahren und habe beim Schloss Weilerbach einen wunderschönen Parkplatz entdeckt. Von dem aus navigierten wir uns quer durch den Wald hoch bis wir irgendwann auf die Route stießen. Und so begannen wir die Tour dann bei den sogenannten Schweineställen.

 

a P1520270 Früher trieben die Schweinehirten ihre Herden in die Wälder, wo sie Eicheln und Bucheckern fressen konnten. Die Schlucht mit den schmalen, leicht verschließbaren Zugängen war möglicherweise ein beliebter Weideplatz, sozusagen ein „Schweinestall“. (Auszug aus der Beschreibung des Naturparks)

Das war wirklich ein wahnsinnig beeindruckender Einstieg in die Tour.

a P1520314 a P1520321 Dann folgten wir der Route in Richtung Stubenlay, eine Tour über klippenartige Pfade und herrlichen Aussichten bis zu einer Plattform kurz vor der Liboriuskappelle. Dort machten wir kurze Rast und natürlich auch Bilder von dem beeindruckenden Panorama. Ausblick bis auf Echternach, der ältesten Stadt im Großherzugtum Luxemburg.

a P1520324

a P1520339a P1520344 Weiter ging es dann Richtung Teufelsschlucht. Von diesem Punkt aus waren es ca. noch 6 – 7 Kilometer. Immer wieder durch Felsenwände durch. Bergauf / Bergab. Und immer wieder fanden sich auch in den Fels eingehauene Treppenstufen. Ziemlich verwittert. (Bei Nässe wäre ich die nicht mit den Hunden vorne dran gegangen.) Aber für uns eine super Übung, immer wieder bergab zu üben. Denn dies ist auf Dauer das A&O, wenn man ohne Beinbrüche mit den Hunden vorweg heile auf derartigen Wanderungen das Ziel erreichen möchte.

 

a P1520348a P1520349 Dann kam die Teufelsschlucht. Hier geht es steil zwischen Felsenwänden hinab. Es ist ziemlich eng und faszinieren war es, wie mit jedem Meter Abstieg die Temperatur merklich sank. Dies war einer der schwierigsten Passagen, denn hier ging es mit den Hunden im Schneckentempo runter. Alles andere hätte mir vermutlich das Genick gebrochen 😉

Vor ca. 8 Jahren war ich mit Uncas und Arrow auch mal hier gewesen. Es war für mich eine wunderbare Erinnerung an einen wundervollen Tag damals!

 

a P1520363 Nach dem Abstieg aus der Teufelsschlucht verließen wir dann die vorgegebene Route, weil wir noch einen Ausflug zu den Irreler Wasserfällen machen wollten. Hier gönnte ich den Jungs auch mal etwas Freilauf und mir dadurch beim Bergabkraxeln ein wenig Verschnaufpause. Die Jungs fanden immer wieder Wasserläufe, in denen sie sich abkühlen konnten. Dennoch ist es erforderlich, genügend Wasserproviant für 2- und 4beiner mitzuführen.
a P1520368a P1520371 Bei den Wasserfällen gönnten wir uns dann wieder eine kurze Rast und genossen einfach nur die Wassergeräusche und die friedliche Stille. Hier waren wir etwa bei Kilometer 12/13 angelangt. Laurin fand diese Pause aber wieder höchst unnötig.

 

a P1520380 Aufgrund unseres Abstechers und anschließende freie Pfadsuche wieder zum eigentlichen Wanderpfad zurück verlängerten wir die Strecke von 17 Kilometer auf 24 Kilometer.

Jeder mehr gelaufene Kilometer war jedoch wunder wunder schön. Und so wie auf dem Bild, so ging es größtenteils weiter, bis wir wieder auf den ursprünglichen Pfad stießen.

a P1520402 Auf den letzten 2 Kilometern dann durften die Jungs nochmals frei laufen. Mir tat es wieder gut und die Jungs konnten ihr letztes Pulver verschießen. Wohl darauf achtend, dass sie niemals zu weit liefen. Aber sie waren wirklich sehr führig mittlerweile, denn auch wenn sie weniger mit den Muskeln zu kämpfen hatten wie ich, man merkte auch ihnen an, dass sie etwas gesitteter unterwegs waren.

Nach 24 Kilometern erreichten wir dann den Parkplatz wieder. Ein tolles Gefühl, eine so wunderschöne Tour gemacht zu haben.

a Streckenprofil_Teufelsschlucht a Strecke_Teufelsschlucht

Im Profil stimmt die Gehzeit nicht, da ich auf den Pausen vergessen hatte zu stoppen. Ziehen wir noch einmal eine 3/4 Stunde ab, sind wir diese Tour in einer Zeit von 5 Stunden 45 Minuten gelaufen, was einem Schnitt von etwas 14,4 Minuten / Kilometer bedeuten würde. Alles Zahlen, die eigentlich nichts über das Eigentliche aussagen. Nämlich:

Es war einfach nur traumhaft.

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