Obedience Ralley Obedience

Obitraining – zurück zu den Wurzeln …

l P1500414Obedience ist und bleibt nach wie vor eine Leidenschaft von mir.

Auch wenn die Entwicklung im Sportgeschehen doch einen völlig anderen Verlauf genommen hat und ich für meine Jungs und mich entscheiden muss, wie es weitergehen wird. Denn eines ist mir klar: Viele der Probleme, die wir haben, entspringt einfach einer Art Überforderung. Hier geht es gar nicht um die Länge einer Prüfung oder die Komplexität der Übungen. Vielmehr ist dieses von A-Z irgendwie/irgendwo auf den Punkt zu sein ein großes Problem geworden. Nicht nur, dass es einige Hundetypen einfach nicht so aushalten, sondern auch wir Hundeführer.

Mein Defizit ist es sicherlich auch, dass es „so ernsthaft“ geworden ist. Daran muss ich selber arbeiten.

Nichts desto trotz trainieren wir fröhlich weiter. Am FCI-Obedience – hier sind besonders die neuen Übungen super spannend und machen irre viel Spaß zum Trainieren. (Mal wieder so richtig „Spielwiese“ für meine Wenigkeit 😉 ) – aber auch hinsichtlich Ralley Obedience und dem englischen Obedience (die Wurzeln meiner Obi-Laufbahn) sind wir fleißig.

Warum „zurück zu den Wurzeln“?

Als ich Obedience kennen lernte, gab es in Deutschland diesen Sport gar nicht. Man wusste größtenteils gar nicht, dass es so etwas gibt. Also waren die ersten Kontakte schlicht und ergreifend Lehrstunden aus dem englischen Obedience. (Angela White, Kathy Smith, etc.) Das habe ich damals mit Arrow und Peppers gemacht bis zu dem Zeitpunkt, an dem FCI-Obedience eingeführt wurde. Von da an wurden dann die Übungen und der Focus etwas anders. Nicht jedoch die Mentalität oder Einstellung zum Sport!

Da ich für Laurinchen eine Alternative suchte; etwas, womit er psychisch nicht so an die Grenzen muss, liebäugelte ich schon seit langem wieder damit, mich wieder ein wenig mehr mit der englischen Version zu befassen. Und dann kam noch die „Therapeutische Alternative“, das Ralley Obedience. Seither kommen immer häufiger diese „alten“ und zurückgedrängten Elemente wieder mehr im Training vor.

c P1490894Nicht, dass ich nun extrem statisch arbeite. Das ist schön – aber eben nicht so mein Ding. Aber es gibt so viele Dinge, die einfach mit der Zeit verloren gegangen sind und die jetzt, wo sie wieder ausgegraben sind, sich mehr als nützlich erweisen.

Beispiel: Fokussiert sich Laurin nicht so auf den Blickkontakt zu meinem Gesicht hin, ist er einfach viel konzentrierter und damit auch ruhiger in der Fußarbeit. Daher ist das Arbeiten mit/an/unter der Hand Gold wert. Natürlich habe ich das im Aufbau auch so gemacht – aber dann doch eben etwas anders… Nun muss Männelein umdenken: „Sei aufmerksam aber glotze mir nicht in die Augen! 😉 ) Fällt ihm schwer – zumal ich es meinen Hunden niemals explizit beigebracht habe, sie es quasi immer von selbst taten. Aber so langsam aber sicher versteht er es … und langsam aber sicher sehe ich deutliche Fortschritte.

Neue Aufgaben sind ganz klar der Vorsitz, der ja auch im Ralley Obedience verlangt wird und das Apportieren von weichen Dingen (Spielzeug, Stofftüchern, etc.). Das ist – gerade bei Caps – eine große Herausforderung – der Hang zum „Töten“ ist klar erkennbar **lach**.

Dann die wirklich Gymnastizierung. Gerade mit Caps habe ich von Anfang an viel für sein Körpergefühl getan. (Bodenrickarbeit, etc. pp). Aber Twists und Turns, Slalom durch die Beine und andere lustige Sachen – das haben eigentlich nur die Bobtails wirklich kennen gelernt. **schäm** Aber auch das rechts Führen …  es wird immer besser, aber man merkt, dass die beide Jungs schon steifer auf dieser Hand sind.

Wohin uns die Reise führen wird? Ich weiß es noch nicht.

Aber der Weg ist das Ziel. Und derzeit habe ich soviel Spaß am Obi-Training wie schon so lange nicht mehr. Wo man uns dann demnächst trifft, und wobei oder überhaupt … das wissen wir selber noch nicht ganz wirklich. Jetzt wird erst einmal trainiert nach dem Motto: Obedience-by-fun!

Hier 2 Videos von meinen Jungs. Man merkt so deutlich, dass Rechts-Laufen schwieriger ist als Links-Laufen. Und gerade bei Capper sieht man auch, dass er – so wendig er ja eigentlich ist – mit Twists und Turns schon kleinere Problemchen hat. Aber das wird sich ändern … Versprochen! (Ach – übrigens nicht gelogen mit dem Stillersein. Für die Hintergrundmusik sorgt jeweils der gerade nicht arbeitende Hund 😉 )

Der Caps!

Das Rinchen!

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