Wandern

Für dieses Jahr haben wir fertig … Wanderung auf dem Förstersteig

a P1510083… nach den Wetterdaten geguckt, denn es juckte wieder mächtig in den Füßen. Eigentlich wollten wir auf Sylvester losziehen. Aber die Wettervorhersage meinte, heute wäre der bessere Tag. 🙂  Also sind wir mit dem doch eher fahrmüden Autochen ein letztes Mal Richtung Eifel getourt.

Der Mayener Vorwald war unser Ziel. „Der Förstersteig“.

Auch wenn die Sichtverhältnisse nicht die besten waren – wir haben eine Traumtour dahingelegt. 19 Kilometer durch den Busch. Und vor allem – was mir extrem viel Spaß macht – auf Pfaden, die nicht eben sind, die naturbelassen sind und hin und wieder auch mal ziemlich anstrengend sind.

Wir wurden nicht enttäuscht. Dies war eine der besten Touren, die wir gemacht haben.

Erstmal war es gar nicht so einfach, den Einstieg in den Förstersteig zu finden. So kurvten wir per GPS durch den Wald, bis wir auf die Route stießen.

arouteearthVon da an ging es ca. 2 Kilometer leicht bergab am Eiterbachweier, der auf dem Mass-Rhein-Weg liegt. Dann folgte ein Anstieg zur Luisenplatzhütte und dem Altener Tempelchen. Dort gibt es – bei offenem Wetter wohlbemerkt – einen fantastischen Blick runter in das Tal rund um St. Johann.

Von dort aus gingen wir dann durch den Wald – immer wieder gespickt mit herrlichen Naturpfaden zunächst abwärts, später wieder aufwärts zum Fünfkantsteig. Und hier brach wieder meine Erkundungswut aus. Hier ein toller Pfad – natürlich nicht die eigentliche Route …. 😉  Aber DAS musste sein. Somit verlängerten wir die angegebenen 15 Kilometer Gesamtstrecke auf etwas über 19 Kilometer. Es ging dann – natürlich mit den gewollten Umwegen irgendwann auf geschlungen Pfaden bergauf und bergab Richtung Aussichtspunkt „Schloss Bürresheim“. Hier hatten wir dann 11 Kilometer unter den Füßen. Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Ausblick auf das Schloss unten im Tal.

a P1510065Auszug Wikipedia: (Das Schloss Bürresheim steht nordwestlich von Mayen auf einem Felssporn im Nettetal. Es gehört zur Ortsgemeinde Sankt Johann (bei Mayen). Gemeinsam mit Burg Eltz und der Burg Lissingen ist es eine der wenigen Anlagen in der Eifel, die niemals erobert oder verwüstet wurden und die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts sowie die gesellschaftlichen Umbrüche der Französischen Revolution unversehrt überstehen konnten.)

Wie gesagt, das Schloss liegt im Tal. Das war dann die anstrengendste Passage, denn hier ging es wirklich nach der Rast, die wir am Aussichtspunkt machten, steil nach unten. Nicht so einfach mit ausgeruhten Jagdnasen ;-).

Unten angekommen passierten wir das Schloss, mussten noch weiter runter ins Nitzbachtal. (Schweres Unterfangen, mit Hunden, die bergab zum Wasser streben…). Dann ging es wieder recht steil auf super Naturpfaden bergauf mit dem Ziel, dem Aussichtspunkt Nitztal. Allerdings hatte ich da zwischendurch echt zu kämpfen. Laurin wurde sehr sehr unruhig und auf einmal gab er Hetzlaute von sich. Mist – über uns 8 Rehe, die ich sehen konnte – weitere waren aber noch höher im Wald. Ich hatte in diesem Moment wirklich riesig Angst, dass beide Hunde mich den Abhang auf- und wieder runterziehen. (Ein Beinbruch oder ähnliches wäre nicht besonders gut gekommen …) Da hatte ich dann einen guten Kilometer mehr als stramm zu tun, die Jungs wieder auf Spur zu bekommen.

a P1510049Nach dem wir oben (heile !!! 🙂 ) angekommen waren ging es weiter bergauf – kurzzeitig entspannend, anschließend dann steil durch Fichtenwälder zum höchsten Punkt der Tour, dem Scheidkopf.

Dannach ging es über Felder und dann noch einmal ein Stück durch den Wald wieder zurück zum Ausgangspunkt. Hier wurden dann die Jungs langsam auch etwas müder. Es war bergab dann nicht mehr so eine elende Diskussion, wie schnell man denn einen Berg herunter steigen sollte… 😉

Alles in allem – es war eine fantastische Tour! Eines ist gewiss: Wir werden sie bei besseren Sichtverhältnissen wiederholen. Aber auch im Nebel war es so ganz nach unserem Geschmack.

Weitere Bilder dieser Tour gibt es hier.

 

atempo aroute aprofil a P1510090

 

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