Wandern

Von Vulkanfelsen und alten Burgen …

a WP_20151024_10_30_10_ProIch war noch nie im Siebengebirge unterwegs. Eigentlich hatten wir heute Badepläne mit den Hunden. Leider hat Caps Rachen etwas anderes gesagt, also musste Plan B her.

Der war gar nicht so schlecht. Sind wir doch spontan Richtung Königswinter gefahren um dort dann vom Kloster Heisterbach eine kleine Wanderung zu unternehmen. Es hat sich gelohnt. Wunderschöne Wege – so wie wir es mögen – Pfade durch den Wald. Herbstliche Farben und beeindruckende Kulissen in der Landschaft ehemaliger Vulkane.

Das einzige, worüber ich mit den Nasen noch mal diskutieren muss ist, dass sie bitteschön bergab über Lavagestein nicht Vollgas zu geben haben, wenn ich hinten dran hänge. Aber ansonsten haben wir eine richtig schöne Tour gemacht.

 

Los gings vom Parkplatz aus in den super schönen Herbstwald. Hinauf zum Stenzelberg, wo noch wahnsinnge vulkanische Gesteinberge zu bewundern sind.

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Von da wanderten wir weiter zu den Überresten der Ruine Burg Rosenau. Ich liebe alte Gemäuer – selbst dann – wenn man eigentlich nur noch erahnen kann, was es mal gewesen ist. Der Ausblick von hier oben ins Rheintal war toll.

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Dann ging es wieder eine schöne Waldstrecke bergab und wieder bergauf durch geschwungene schmale Pfade zum Nonnenstromberg, dem Nachbarberg vom Petersberg. Hier ist als „Gipfelkreuz“ ein Steinberg aus den vulkanischen Gesteinsbrocken aufgeschüttet. Somit wussten wir, dass wir diesen Meilenstein erreicht hatten.

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Jep – und dann wurde es anstrengend. Ziemlich steil bergab. Und die Jagdnasen natürlich 1000 Gerüche in der Nase, was die Zugkraft enorm ansteigen ließ. Oh je – und ich hatte alle Beine voll zu tun, damit die mich nicht von den Sohlen hauen.

a WP_20151024_11_59_08_ProAber nach jeden Bergab kommt auch ein Bergauf. Somit ging es dann leichter, als wir zum Petersberg hochstiegen. Hier gibt es ein edles Hotel (keine Sorge – wir waren nicht drin … 😉  ). Aber die Aussichtsplattform ist toll. Wieder einen himmlischen Blick in die Herbstlandschaft zum Rheintal herüber. Selbst Laurin musste mal über die Brüstung schauen. Nicht so schön war es, dass an einem solchen Ort natürlich viel weitere Touristen herumtapern. Aber das haben wir gut gemeistert.

Dann ging es wieder stetig bergab. Oh – weh. Pause war dann irgendwann mal angesagt. Kurz was gegessen und getrunken um dann durch den Herbstwald mit einigen Schleifen tief durch den Wald durch wieder Richtung Kloster Heisterbach zu gehen.

Nach etwas über 3 Stunden und 11,5 Kilomtern mehr auf dem Buckel sind wir dann wieder am Auto angekommen. Und jetzt entspannen wir alle und genießen einen gemütlichen Samstagnachmittag.

 

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