Wandern

Einmal die schöne Erft entlang …

a WP_20150920_11_59_13_Rich__highres.evminus.dngHeute war Wandertag!

Das Wetter war heute morgen so einladend (Sonne im Wechsel mit Wölkchen und 15 Grad), da hat es mich in den Füßen gejuckt …. ich MUSSTE los.

Laurin und Caps waren hocherfreut, als ich die Geschirre raus kramte und den Rucksack packte.

Die Route, die ich mir vorgenommen habe war erstmal grob angedacht. Die Erft entlang – so sollte es sein. Was dann genau – wusste ich noch nicht wirklich. Frei nach dem Motto:

Wohin die Füße (Pfoten) uns tragen…

Es ist herrlich hier. Und jeder, der über die fiesen Braunkohlegebiete meckert und ablästert, wie hässlich es doch hier ist, der hat einfach keine Ahnung. Es war eine herrliche Tour. Die Erft selber ist ein sehr schöner kleiner Fluss. Aber auch die ehemaligen Braunkohle-Abbaugebiete, die langsam aber sicher die Natur zurück erobern, haben einen Charme.

Ich kam mir jedenfalls nicht so vor, als befände ich mich in einer düsteren und verdreckten Braunkohle- und Energie-Gegend!

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Laurin und Capper hatten zwischen drin natürlich immer mal Freilauf. Aber da ich keine Lust habe, stets und ständig aufzupassen, und Laurin ja bekanntlich nach einer gewissen Zeit gerne noch mehr seine Nase einsetzt, bekamen sie auch den Job des Frontantriebs.

Und mittlerweile ist es sogar recht angenehm mit den beiden. Sie haben (selbst der Müffjö) gelernt, auf die Leinen selber aufzupassen. Das Zugverhalten ist nicht mehr so extrem, dass es für mich unangenehm ist. Sie unterscheiden jetzt, ob ich als Fußgänger oder als „Musher auf dem Scooter“ dahinter bin.

Ich bin sehr stolz auf die beiden Superjungs!

Insgesamt wurde es eine Tour von knapp 14 Kilometern. (Genau 13,76 KM)

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Wir haben eine gemütliche Pause nach ca. 2,5 Stunden eingelegt. Da habe ich dann etwas gefrühstückt (was ich heute morgen vor lauter Vorfreude nicht geschafft habe) und die Jungs bekamen auch einen Snack.

Für das Rinchen sind Pausen immer die Hölle. Umso schöner war es, dass er es wohl auch langsam lernt, dass man bei einer Pause auch tatsächlich Pause machen kann. Noch nicht ganz ruhig und entspannt aber immerhin: Man kann sich hinlegen! 😉

Zur Tour selber:

Etwas über 6 KM an der Erft entlang bis Bedburg. Von da aus auf der anderen Erftseite erstmal zurück. In Höhe des „Erftblicks“ geht es dann rechts auf einem Naturweg grob in Richtung Rommerskirchen und am Rande des ehemaligen Tagebaus Fortuna Garsdorf vorbei. Von dort aus dann hoch in Richtung Windtestfeld Frimmersdorfer Höhe. Danach wieder ein Abstieg durch den „Busch“ runter zur Erft und zurück zum Ausgangspunkt.

Es war eine wunderschöne Tour!

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